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Was ist Wissensmanagement?
(aus Wikipedia)
Der Wissenswürfel
Arten von Wissen Wissen: Wissen kann in individueller Form vorliegen und ist dann grundsätzlich
an Personen gebunden. In kollektiver Form ist Wissen in den Prozessen, Routinen, Praktiken und Normen von
Organisationseinheiten oder Arbeitsgruppen zu finden. Eine weitere, für das Wissensmanagement wesentliche
Wissensform findet sich im Begriffspaar implizites und explizites Wissen. Implizites Wissen stellt das
persönliche Wissen eines Individuums mit Idealen, Werten und subjektiven Einsichten dar.
Explizites Wissen ist dagegen methodisch, systematisch und liegt in artikulierter Form vor.
Es kann mittels Informations- und Kommunikationstechnologie verarbeitet und verbreitet werden.
Das Grundproblem des Wissensmanagement ist die Überführung von implizitem in explizites Wissen.
Erst dann ist es für die Organisation verfügbar und somit über einzelne Personen oder
Personengruppen hinaus nutzbar. Wissen kann intern in der Organisation vorhanden sein oder extern bei
Beratern oder Kooperationspartnern des Unternehmens lokalisiert sein.
Der Wissenswürfel stellt diese Zusammenhänge in dreidimensionaler Form dar
Literatur: Klaus NORTH, Wissensorientierte Unternehmensführung, Wertschöpfung durch Wissen.
Gabler, Wiesbaden 1998.
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Literatur
Wissensmanagement von Angelika Mittelmann
Angelika Mittelmann: Hier findet sich hervorragende Zusammenstellung von Wissen und Literatur
zum Wissensmanagement.Frau Dr.Mittelmann hat über das Thema 'Der Einsatz von Methoden des Organisationalen Lernens in den Software-Lebenszyklus-Prozessen' dissertiert und als Autoin und Coautorin an vielen Publikationen mitgewirkt, z.B. 'Geschäftsprozesse mit menschlichem Antlitz'(Lutz J.Heinrich/Markus Gappmaier) .
Tools fürs Wissensmanagement
- Moodle / edumoodle
- WIKIs als Basis für das Wissensmanagement
- Microsofts Sharepoint-Server
- CONFLUENCE - ein kommerzielles WIKI-Tool
- Das Wissensmanagement-Modul des SENECA Systems
Moodle / edumoodle
Das Beratungsunternehmen 'Dialoge Beratungsgesellschaft' setzt u.a. Moodle als Plattform für Online-Lernprozesse ein.
Die Einführung von Wissensmanagementstrategien bringt eine Beschleunigung und Vereinfachung des Zugriffs auf
Informationen und das schnellere Identifizieren von Wissensträgern. Sie wird jedoch nur dann erfolgreich sein,
wenn zugleich die Anerkennung von Wissen in der persönlichen Kommunikation erfolgt.[Präsentation der Nutzung von Moodle für unternehmensinternes Lernen - 2,16 MB !]
[zur Homepage der Dialoge Beratungsgesellschaft]
[Handbuch zu Moodle]
WIKI-Systeme
Guter Überblick über WIKI-Systeme
Microsoft Sharepoint Portal Server
CONFLUENCE - ein kommerzielles WIKI-Tool
Confluence Enterprise Wiki dient der Kommunikation und dem Wissensaustausch in Organisationen und ihren Projekten.
Diesen Fokus bemerkt man unter anderem an der Möglichkeit das Wiki in mehrere Projekträume (Spaces) aufzuteilen, die separat verwaltet werden können. (Siehe auch diese Praxisnahe Beispiele).
Wikis strukturieren Wissen in leicht verwertbaren Stücken, eine
Wiki-Seite enthält also Gedanken und Fakten zu einem Thema. Zugelassene
Nutzer können jederzeit Änderungen vornehmen, ob groß oder klein ist
egal. Eine einfache Syntax erleichert dabei die Formatierung des
Inhalts, die Versionskontrolle verhindert Verlust durch irrtümliche
Löschungen etc. Alle Seiten eines Wikis, oder eines Confluence-Raumes,
ergeben dann das kollektive Gedächtnis des jeweiligen Teams.
Wie schon angemerkt, sollen Nutzer möglichst schnell und ohne viel
Vorkenntnisse Inhalte eingeben und ändern können. Bei Confluence wird
dies durch die Implementierung der bekannten Textile-Syntax erreicht
(mehr zu Textile siehe Verweis ). Diese Syntax wird in vielen Wiki angewandt -
und deckt normalerweise den Bedarf an Textformatierungen, inkl.
Änderungsmarkierungen, Tabellen, Listen und Fußnoten ab.
Neben Textile kann man aber auch noch vorgefertigte und eigene Makros
verwenden, um selbstdefinierte Formatierungen oder funktionale
Erweiterungen zur Generierung komplexer Inhalte zu implementieren.
Andere Inhalte (z.B. Bilder, Kalkulationen) können als Anhänge mit
verwendet werden. Die Anhänge werden in Suchen integriert.
Layout und Farbgebung von Confluence-Räumen lassen sich natürlich auch
an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen. dazu werden auf
HTML/Velocity basierende Seiten-Vorlagen benutzt. Über die
dokumentierten APIs können natürlich auch die der Confluence-Anwendung
selbst angepasst werden.
Neben diesem Anwendungs-API bietet Confluence auch noch zwei APIs für
den Fernzugriff, dieser kann über XML-RPC oder SOAP erfolgen. Über
letztere kann die Anwendung ferngesteuert werden, so dass das
Einbringen oder Auslesen von Inhalten nicht nur über manuelle Eingriffe
via Web-Browser geschehen muss.
Die Zugriffssicherung ist in Confluence derzeit auf Raumbasis (Space)
und sogar auf Seitenebene gelöst (ab Confluence Version 2.5.1) .
Pro Confluence-Installation können verschiedene Bereiche erstellt werden, die separat verwaltet werden. Pro Raum können wiederum eigene Gruppen- und Benutzerregelungen erstellt werden. Die man wahlweise in Confluence oder in LDAP-Servern ablegen.
[Link zur Pix Software AG - Support für Confluence]
Das Wissensmanagement-Modul des SENECA Systems
Seneca basiert auf einer datenbankgestützten Plattform zur Wissensbilanzierung.
In diesem Projekt wurde das Modul 'Wissensmanagement' genutzt, um mit Hilfe eines Wiki-Systems auch standardisiert,
einfach verständliche Prozesse abbilden zu können. Als Darstellungstechnik wurden aufgrund der Bekanntheit Mind-Maps genutzt.
Damit wird die Kluft zwischen strategischem Handeln und operativer Umsetzung verkleinert und ein leicht verständlicher
Standard geschaffen. Das System erlaubt neben der reinen Dokumentation die inhaltliche Analyse und Bewertung von
Prozessen sowie die Expertensuche anhand der inhaltsorientierten Arbeitsweise im System.
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