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Wissensmanagement
 
Wissensmanagement beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, auf die Wissensbasis eines Unternehmens Einfluß zu nehmen.

 
 

Was ist Wissensmanagement?

Unter der Wissensbasis eines Unternehmens werden alle Daten und Informationen, alles Wissen und alle Fähigkeiten verstanden, die diese Organisation zur Lösung ihrer vielfältigen Aufgaben benötigt. Dabei sollen individuelles Wissen und Fähigkeiten (Humankapital) systematisch auf unterschiedlichen Ebenen der Organisationsstruktur verankert werden. Wissensmanagement kann daher als intervenierendes Handeln verstanden werden, das auf den Theorien der Organisationslehre und des organisationalen Lernens beruht und diese systematisch in die Praxis überführen will.

(aus Wikipedia)
 
 

Der Wissenswürfel

Bild eines Würfels mit den Kanten kollektiv/individuell, implizit/explizit und intern/extern Arten von Wissen Wissen: Wissen kann in individueller Form vorliegen und ist dann grundsätzlich an Personen gebunden. In kollektiver Form ist Wissen in den Prozessen, Routinen, Praktiken und Normen von Organisationseinheiten oder Arbeitsgruppen zu finden. Eine weitere, für das Wissensmanagement wesentliche Wissensform findet sich im Begriffspaar implizites und explizites Wissen. Implizites Wissen stellt das persönliche Wissen eines Individuums mit Idealen, Werten und subjektiven Einsichten dar. Explizites Wissen ist dagegen methodisch, systematisch und liegt in artikulierter Form vor. Es kann mittels Informations- und Kommunikationstechnologie verarbeitet und verbreitet werden. Das Grundproblem des Wissensmanagement ist die Überführung von implizitem in explizites Wissen. Erst dann ist es für die Organisation verfügbar und somit über einzelne Personen oder Personengruppen hinaus nutzbar. Wissen kann intern in der Organisation vorhanden sein oder extern bei Beratern oder Kooperationspartnern des Unternehmens lokalisiert sein.

Foto von Prof.Dr.Klaus North, Autor des Standardwerks 'Wissensorientierte Unternehmensführung' - Link zur Homepage von Dr.North Der Wissenswürfel stellt diese Zusammenhänge in dreidimensionaler Form dar

Literatur: Klaus NORTH, Wissensorientierte Unternehmensführung, Wertschöpfung durch Wissen. Gabler, Wiesbaden 1998.
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Drei Säulen des Wissensmanagements

Bild von drei Säulen: Organisation - Mitarbeiter - Informationstechnologie Wissensmanagement beruht auf drei Säulen:

  • Die Organisation entscheidet über die Wege zur Bereitstellung, Verbreitung und Anwendung von Wissen im Unternehmen, sowohl die Aufbauorganisation (Hierarchie) als auch Ablauforganisation (Prozesse).

  • Die Mitarbeiter müssen das Konzept des Wissensmanagements verstehen und akzeptieren:
    • Nutzung der zur Verfügung gestellten Wissens-Instrumente
    • Bereitschaft zum Wissenserwerb
    • Bereitschaft zur Wissensanwendung
  • Die Informationstechnologie ist die Basis des Wissensmanagements:
    • abbildbares und dokumentierbares Wissen
    • abrufbar an verschiedenen Punkten
    • Dokumentenmanagement-Systeme
    • Contentmanagement-Systeme

 
 

Literatur

 

 

Wissensmanagement von Angelika Mittelmann

Foto von Angelika Mittelmann, Autorin einer umfangreichen und informativen Informationssammlung zum Wissensmanagement Angelika Mittelmann: Hier findet sich hervorragende Zusammenstellung von Wissen und Literatur zum Wissensmanagement.
Frau Dr.Mittelmann hat über das Thema 'Der Einsatz von Methoden des Organisationalen Lernens in den Software-Lebenszyklus-Prozessen' dissertiert und als Autoin und Coautorin an vielen Publikationen mitgewirkt, z.B. 'Geschäftsprozesse mit menschlichem Antlitz'(Lutz J.Heinrich/Markus Gappmaier) .

 
 

Tools fürs Wissensmanagement

Das Management des Wissens im Unternehmen gewinnt an Bedeutung. Gleichzeitig entsteht auch ein hochwertiges Angebot an IT-Unterstützung dafür:
 
 

Moodle / edumoodle

Logo des Beratungsunternehmens 'Dialoge Beratungsgesellschaft' - Link zur Präsentation von Moodle Das Beratungsunternehmen 'Dialoge Beratungsgesellschaft' setzt u.a. Moodle als Plattform für Online-Lernprozesse ein. Die Einführung von Wissensmanagementstrategien bringt eine Beschleunigung und Vereinfachung des Zugriffs auf Informationen und das schnellere Identifizieren von Wissensträgern. Sie wird jedoch nur dann erfolgreich sein, wenn zugleich die Anerkennung von Wissen in der persönlichen Kommunikation erfolgt.
[Präsentation der Nutzung von Moodle für unternehmensinternes Lernen - 2,16 MB !]
[zur Homepage der Dialoge Beratungsgesellschaft]
[Handbuch zu Moodle]
 
 

WIKI-Systeme

Guter Überblick über WIKI-Systeme

 
 

Microsoft Sharepoint Portal Server

 
 

CONFLUENCE - ein kommerzielles WIKI-Tool

Confluence Enterprise Wiki dient der Kommunikation und dem Wissensaustausch in Organisationen und ihren Projekten.

Diesen Fokus bemerkt man unter anderem an der Möglichkeit das Wiki in mehrere Projekträume (Spaces) aufzuteilen, die separat verwaltet werden können. (Siehe auch diese Praxisnahe Beispiele).

Wikis strukturieren Wissen in leicht verwertbaren Stücken, eine Wiki-Seite enthält also Gedanken und Fakten zu einem Thema. Zugelassene Nutzer können jederzeit Änderungen vornehmen, ob groß oder klein ist egal. Eine einfache Syntax erleichert dabei die Formatierung des Inhalts, die Versionskontrolle verhindert Verlust durch irrtümliche Löschungen etc. Alle Seiten eines Wikis, oder eines Confluence-Raumes, ergeben dann das kollektive Gedächtnis des jeweiligen Teams.

Wie schon angemerkt, sollen Nutzer möglichst schnell und ohne viel Vorkenntnisse Inhalte eingeben und ändern können. Bei Confluence wird dies durch die Implementierung der bekannten Textile-Syntax erreicht (mehr zu Textile siehe Verweis ). Diese Syntax wird in vielen Wiki angewandt - und deckt normalerweise den Bedarf an Textformatierungen, inkl. Änderungsmarkierungen, Tabellen, Listen und Fußnoten ab.

Neben Textile kann man aber auch noch vorgefertigte und eigene Makros verwenden, um selbstdefinierte Formatierungen oder funktionale Erweiterungen zur Generierung komplexer Inhalte zu implementieren. Andere Inhalte (z.B. Bilder, Kalkulationen) können als Anhänge mit verwendet werden. Die Anhänge werden in Suchen integriert.

Layout und Farbgebung von Confluence-Räumen lassen sich natürlich auch an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen. dazu werden auf HTML/Velocity basierende Seiten-Vorlagen benutzt. Über die dokumentierten APIs können natürlich auch die der Confluence-Anwendung selbst angepasst werden.

Neben diesem Anwendungs-API bietet Confluence auch noch zwei APIs für den Fernzugriff, dieser kann über XML-RPC oder SOAP erfolgen. Über letztere kann die Anwendung ferngesteuert werden, so dass das Einbringen oder Auslesen von Inhalten nicht nur über manuelle Eingriffe via Web-Browser geschehen muss.

Die Zugriffssicherung ist in Confluence derzeit auf Raumbasis (Space) und sogar auf Seitenebene gelöst (ab Confluence Version 2.5.1) .

Pro Confluence-Installation können verschiedene Bereiche erstellt werden, die separat verwaltet werden. Pro Raum können wiederum eigene Gruppen- und Benutzerregelungen erstellt werden. Die man wahlweise in Confluence oder in LDAP-Servern ablegen.

[Link zur Pix Software AG - Support für Confluence]

 
 

Das Wissensmanagement-Modul des SENECA Systems

Seneca basiert auf einer datenbankgestützten Plattform zur Wissensbilanzierung. In diesem Projekt wurde das Modul 'Wissensmanagement' genutzt, um mit Hilfe eines Wiki-Systems auch standardisiert, einfach verständliche Prozesse abbilden zu können. Als Darstellungstechnik wurden aufgrund der Bekanntheit Mind-Maps genutzt. Damit wird die Kluft zwischen strategischem Handeln und operativer Umsetzung verkleinert und ein leicht verständlicher Standard geschaffen. Das System erlaubt neben der reinen Dokumentation die inhaltliche Analyse und Bewertung von Prozessen sowie die Expertensuche anhand der inhaltsorientierten Arbeitsweise im System.  
 

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