Unternehmensnachfolge
'30.000 Unternehmen suchen NachfolgerInnen ...' titelten die Gazetten.
Das war wohl zahlenmäßig etwas übertrieben.
Dem Grunde nach ist die Übergabe von Unternehmen, insbesondere innerhalb der Familie,
mit großen Veränderungen auf neuen Aufgaben verbunden.
Dafür bieten wir Beratung und Untertützung an.
Worum geht es bei der Unternehmensnachfolge?
Nicht nur rechtliche, steuerliche und betriebswirtschaftliche Fragen - ungeachtet ihrer Wichtigkeit ! -
spielen bei der Übergabe eines Unternehmens an eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger eine Rolle. Es geht auch um
persönliche Befindlichkeiten und Ängste, die den Übergabeplan verändern.
Familie, Strategie, Angst ...
Andere Familienmitglieder, die sich auch als 'erbberechtigt' ansehen, Unterschiede in der strategischen
Ausrichtung, schwieriges 'Loslassen', fehlende Kompetenzabgrenzungen zwischen Übergeber und Übernehmer
oder auch leistungshemmende Ängste der Belegschaft nach der Unternehmensübergabe sind die Basis
für Konflikte.
Neun Schritte zum Ziel:
Schritt 1:
Übernahme/Übergabe - Reifecheck
Ziel:
Evaluierung der Übernahme/Übergabe-Reife/Fähigkeit.
Dabei sollte evtl. auch überprüft werden,
- ob sich das Unternehmen zur Übergabe eignet oder geordnet zu beenden ist
(geänderte Markt- und Wettbewerbsbedingungen etc.)
- ob es in der Familie oder extern weitergegeben werden soll
Schritt 2:
Bewertung
Ziel:
Ermittlung eines fairen Preises
Schritt 3:
Profilerstellung/Businessplan
Ziel:
Erstellung eines professionellen Übernahme/Übergabe- Profiles
Schritt 4:
Partnersuche
Ziel:
Kontaktherstellung zwischen ÜbergeberInnen und geeignet
scheinenden ÜbernehmerInnen
Schritt 5:
Vorbereitung und Übergabeabwicklung
Ziel:
Begleitung im Übergabeprozeß unter zu Hilfenahme von externen Experten
Schritt 6:
Coaching/Umsetzungsbegleitung/Mediation
Ziel:
Unterstützung und Begleitung des Übernehmens nach dem Übernahmeprozeß,
Professionelle Begleitung zur Beseitigung von Konflikten
Schritt 7:
Steuerliche Optimierung und/oder Rahmenbedingungen
Ziel:
Sowohl auf der ÜbergeberInnenseite als auch bei den 'neuen'
UnternehmerInnen sind die steuerlichen Auswirkungen zu planen.
Schritt 8:
Altersvorsorge
Ziel:
Angepaßt an die Leistungsfähigkeit des Betriebes und die anderen
Möglichkeiten und Erfordernisse ist eine möglichst
angstfreie Zukunft zu planen.
Schritt 9:
Finanzierung/Förderung/Sanierung/Liquidität
Ziel:
Die langfristige Liquiditätssituation ist durch sorgfältige
Planung zu sichern.
Vermittlungen von Unternehmen und NachfolgerInnen
angebotene Unternehmen
gesuchte Unternehmen
Ausgewählte rechtliche Informationen und Links
Die Privatstiftung als Lösung für die Unternehmensnachfolge?
Die Privatstiftung wurde bei ihrer Einführung von vielen UnternehmerInnen
als Allheilmittel für die Fortführung ihres Lebenswerkes angesehen.
Da die meisten (2007: 82%) Stiftungsurkunden ein Widerrufsrecht der StifterInnen beinhalten,
da auch die Stiftungsvorstände nicht selten aus dem nahen BeraterInnenumfeld der
StifterInnen gewählt wurden, geschah und geschieht ohnehin der Wille der Stifterin
bzw. des Stifters.
Was ist aber nach dem Tod? Welche unternehmerischen Grundeinstellungen sind bei Stiftungsvorständen
typischerweise vorhanden? Sowohl von der durch das
Einige Informationen zur Privatstiftung:
Die Rolle der Mediation
Mit Hilfe eines neutralen Dritten, des Mediators bzw. der Mediatorin, wird von jenen, die es am besten wissen
(müßten ?!?) die Problemlösung erarbeitet. Der Vorteil der Mediationsverfahren gegenüber
gerichtlichen Auseinandersetzungen oder dem Weiterschwelen von Konflikten ist, daß nach wirtschaftlichen
Lösungen, bei denen beide Seiten gewinnen können, gesucht wird. Es gilt, Gesichtsverluste zu vermeiden,
die Zusammenarbeit zwischen Übergebern, Nachfolgern und Mitarbeitern weniger belastet fortzusetzen.
Bei der Mediation steht nicht die Vergangenheitsbewältigung, sondern in die Zukunft gerichtete Lösungen
im Vordergrund. Der Mediator hat dabei, anders als ein (Schieds-)Richter, keine Entscheidungs- oder Zwangsgewalt,
sondern soll ausschließlich helfen, Konflikte zum allseitigen Vorteil zu lösen.
Ausgewählte BeraterInnen
Die Auswahl geeigneter Beraterinnen oder Berater ist - wie bei vielen Dienstleistungen - neben der Qualifikation
eine Frage des pers&oml;nlichen Vertrauens.
Selbstverständlich freue ich mich, wenn Sie mich beauftragen !
Dennoch erlaube ich mir, Beraterinnen und Berater untenstehend anzuführen, die in Teilgebieten oder
auch sehr umfangreiche Qualifikationen für die Unternehmensnachfolge aufweisen.
Eine kleine Checkliste soll Ihnen Anhaltspunkte geben, wonach Sie bei der Suche nach der 'richtigen'
Beraterin oder Berater vorgehen könnten:
- Persönliches:
- Die Beraterin bzw. der Berater sollte sowohl Ihnen als auch
dem/der Nachfolger/in sympathisch sein.
- Lesen Sie sich die Homepage durch und sp¨ren Sie in sich hinein.
- Sachliches:
- Wie weit ist der Sitz des Beratungsunternehmens von Ihnen entfernt?
- Wie ist die Preisgestaltung?
- Fachliches:
- Unternehmensbewertungswissen: Ist ein Kaufpreis zu bezahlen?
- Familie / Mitgesellschafter: Wirken mehrere Personen auf derÜbergeber
/ Übernehmerseite mit, dann ist systemisches Wissen
(z.B: Aufstellung) wertvoll.
ifub - Institut für Familien & Betriebe
ifub - Institut für Familien & Betriebe ist ein Netzwerk zwischen
Dr. Manuela Mätzener und strategischen Partnerfirmen in ganz Österreich.
Die Kerndienstleistung liegt in einer maßgeschneiderten und bedürfnisgerechten
Unterstützung und Begleitung der Kunden im Zusammenhang mit Betriebsübergabe,
-übernahme und -umwandlung speziell für Familienbetriebe.
[mehr Informationen auf der Homepage]
BeziehungWeise BUSINESS
Elisabeth Sechser, MSc.
Literatur und Links zur Unternehmensnachfolge
Elisabeth Sechser, MSc., Familieninterne Betriebsnachfolge
Inhaltsverzeichnis
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Editorial:
http://www.kmu-forum.net/joomla/images/stories/ebooks/es_Editorial.pdf
Leseprobe:
http://www.kmu-forum.net/joomla/images/stories/ebooks/ES_familieninterne_leseprobe.pdf