
Veranstaltungen, Unterlagen, Seminare und Neuigkeiten am Portal schule.at, redigiert von Dorothea Steurer.

TAGUNG SCHULMEDIATION 15.-16.3.2007, Salzburg
ZIELE: Erfahrungsaustausch zu:
- Ausbildung von SchülerInnen als MediatorInnen
- schulinterne Organisation
- Durchführung von Mediationsgesprächen
- Betreuung von ausgebildeten SchulmediatorInnen
Humanberufliche Schulen Österreichs -
Die Abteilung II/4, Humanberufliche Schulen, stellt interessierten LehrerInnen ein Konzept
für die Ausbildung von SchülerInnen zu StreitschlichterInnen zur Verfügung.
Dokumente und Links des Ministeriums zur Peermediation
Homepage 'schule.at'
Hier wird auch ein eigenes Forum für die
Schulmediation gefürt
(entstanden aus dem Arbeitskreis Schulmediation des
ÖBM)
Anmeldungen für dieses Forum per email an
Peter Adler
Referat von Kurt Faller am PI in Innsbruck
'Mediation als Beitrag zur Schulqualität'
Am 9. Dezember fand im Innsbrucker Haus der Begegnung die Veranstaltung
'Mediation als Beitrag zur Schulqualität' statt.
(ACHTUNG 160 MB, ca. 45 min. - Windows Media Player)
ATU58336946
Der ÖBM
hat die Einführung einer 'Arbeitsgemeinschaft Schule' beschlossen.- Die Peermediation
- Unterricht/Übungen zur Konfliktlösung
- Mobbingprävention
- Mediation durch 'erwachsene' MediatorInnen
- Gesetzliche Grundlagen für die Schulmediation
Umfangreiche Informationen zur Peer-Mediation stellt das
bm:ukk zur Verfügung:
- Peer-Mediation: Kooperative Konfliktbewältigung an österreichischen Schulen
(Dissertation Johannes A.Bechtold, Innsbruck 2002)
[Studie Bechtold Langfassung zum Download] - Ausbildungsmodelle für Peer-Mediation an Schulen (Mag. Heidi Clementi, Mag. Helga Eberherr, November 2004)
[Clementi/Eberherr zum Download] - Zusammenfassung der Ergebnisse der Expert/inn/entagung zur Peer-Mediation (Salzburg 15.-17. Dezember 2004) [Zusammenfassung der Tagung zum Download]
des deutschen Bundesverbands Mediation e.V.
Alex Gindl gesetzt:
Sein Verein 'Intermediation'bietet noch in der Ausbildung zur/zum MediatorIn befindlichen Personen
bzw. bereits ausgebildeten Peer-MediatorInnen an, aktiv als Co-MediatorIn an Sitzungen teilnehmen.
Dabei greifen diese aber nicht in den Mediationsablauf ein, können aber das Geschehen
beobachten und die/den MediatorIn passiv bei ihrer/seiner Tätigkeit unterstützen.
Die Homepage von Intermediation gibt darüber ausführliche Informationen.
'Damit es erst gar nicht zu dieser aggressiven Art der Ausgrenzung kommt, ist es lohnenswert, bereits im Vorfeld,
bevor Konflikte also eskalieren, sich für solche Situationen geeignetes Verhalten anzueignen', rät Christa Hausbacher,
selbst Lehrerin und gleichzeitig ausgebildete Mediatorin. Sie führt gemeinsam mit ihren Mediatoren-Kolleginnen
Elisabeth Mackner und Barbara Reschreiter spezielle Workshops an Schulen durch, an denen sowohl LehrerInnen als auch
SchülerInnen teilnehmen können (bisher: BG Zaunergasse und HBLA Saalfelden). Hausbacher: 'Diese Workshops
laufen nach der Methode der Gemeinschaftsbasierenden Konfliktlösung (GBKL) ab, das Konzept der Schulmediation
stammt von Dr. Hania Federowicz. Dabei wird einerseits das Gefühl für die Gemeinschaft gestärkt, auf der
anderen Seite lernen die Teilnehmer, wie man im Konfliktfall selbst zu einer friedlichen Lüsung beitragen kann.
Damit steigen die Chancen für dauerhafte und nachhaltige Lösungen.'
- Bundesgesetz vom 25. Juli 1962 über die Schulorganisation (Schulorganisationsgesetz) BGBl. Nr. 242/1962, zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2008
-
Bundesgesetz über die Ordnung von Unterricht und Erziehung in den im Schulorganisationsgesetz
geregelten Schulen (Schulunterrichtsgesetz 1986 - SchUG)
StF: BGBl. Nr. 472/1986 (WV), zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/2008 - Schulveranstaltungen, schulbezogene Veranstaltungen, Aufsichtserlass
- AHS Peermediation
- BHS-diplomierte Schulmediator/innen
- fit for kids - ARGE Erziehungsberatung
- Institut ko.m.m - Seminarangebote
- PI Kärnten - AHS
- PI Tirol - AHS
- PI Oberösterreich - APS-MediatorInnen
- Verein vkm zur Förderung eines konfliktfreieren Miteinanders in der Schule, am Arbeitsplatz und im Privatbereich
- Universitätskurs: Coaching von Peer-MediatorInnen
- Therapeutische Gemeinschaft Steiermark
- Vermittlungsexperten - Schule
- Entwicklungsberatung Mag.Brigitte Schröder und Mag.Burgi Wallner
interessierten AHS aus Wien mit den Grundbegriffen der Mediation vertraut gemacht. Dieses Seminar findet im
Friedensinstitut auf Schloss Schlaining statt. Die Teilnehmer besuchen an ihrem Schulstandort mit anderen
zukünftigen Streitschlichtern die unverbindliche Übung Mediation. Anfang des 2. Semesters gibt es
für alle Peers an Wr. AHS eine eintägige Fortbildung. Dieses Training wird von der ARGE in Zusammenarbiet
mit Dr Banner und Mag. Teufelhart abgehalten.
[Schulen der AHS-Peermediation]
fit for kids - ARGE Erziehungsberatung und Fortbildung GmbH.
fit for kids - Kurzcurriculum Schulmediation der ARGE Erziehungsberatung und Fortbildung GmbH.: Die Ausbildung umfaßt
12 Seminartage im Rahmen von 4 Blockveranstaltungen und ein Praktikum unter Supervision.
Institut ko.m.m - Seminarangebote
- Basisprogramm 'Miteinander statt Gegeneinander' (3 x 4 Stunden)
- A.M.P. Schnupperprogramm "Konflikte sind zum Lösen da" (3 x 2 Stunden)
- Konfliktlotsen - Ausbildung (ca. 16 Einheiten je 2 Stunden)
- PädagogInnen-Fortbildung zu Konfliktlotsen
- Seminare zur mediativen Pädagogik
Verein vkm zur Förderung eines konfliktfreieren Miteinanders in der Schule, am Arbeitsplatz und im Privatbereich
VKM: Es gibt ein Team von vier MediatorInnen (Marion Schiel, Bernhard Klima, Astrid Zörer, Christine Stöger) und Mitglieder, die die Arbeit fördern.
PI Kärnten - AHS
Das PI Kärnten - AHS Schulmediation: Seit dem Schuljahr 2001/2002 werden Projekte zur Mediation
an Schulen von der AHS Abteilung des Pädagogischen Institutes unterstützt sowie Lehrgänge
zur Ausbildung von MediatorInnen durchgeführt.Es findete sich auch hier eine Liste von Kärntner SchulmediatorInnen.
PI Tirol - AHS
Das PI Tirol - AHS untertützt die ARGE Schulmediation (Leitung: Mag.Eveline Müller-Bürgel),
zuständige Referentin ist die eingetragene Mediatorin Mag. Silvia Krenn.Es finden regelmäßige Treffen statt, zuletzt am 30.3.2007im Paulinum in Schwaz, der Schule von Frau Mag. Müller-Bürgel.
PI Oberösterreich - APS MediatorInnenliste
Das Pädagogisches Institut des Bundes in Oberösterreich führt eine Liste der
MediatorInnen für die APS.Universitätskurs: Coaching von Peer-MediatorInnen
Einsatzbereiche der AbsolventInnen:
- Anlassbezogen: wenn bei aktuellen KonfliktfäMllen ein mediatorisches Vorgehen gefragt ist.
- Unterrichtsbezogen: um die Konfliktfähigkeit in der Klasse zu fördern.
- Supervisorisch: bei der unmittelbaren Betreuung von bereits tätigen Peer MediatorInnen.
- Projektbezogen: wenn eine Aus- bzw. Fortbildung für Peer MediatorInnen am Schulstandort organisiert und durchgeführt werden soll.
Der 'Verein zur Förderung von Konfliktprävention sowie zur Vermittlung von Experten zur
Konfliktlösung in Organisationen'- Kurz: Vermittlungsexperten - bietet unter anderem MediatorInnen
für die Mediation in der Schule.
: Das Motto dieses Vereins in der Schule ist 'Mediation zur Gewaltprävention'.
Eine beispielhafte und empfehlenswerte Aufzählung der Voraussetzungen für den Erfolg eines
Schulmediationsprojektes gibt es unter der ÜberschriftVoraussetzungen, damit Mediation in der Schule ein Erfolg wird
- Mediation sollte in das Gesamtkonzept der Schule eingebettet sein.
- Das Projekt wird sich nur an einer Schule realisieren lassen, in der gewisse Grundwerte, wie Toleranz, Akzeptanz, Kooperation, Vertrauen, Wertschätzung, ... keine Fremdwörter darstellen.
- Die Schule muss jeden einzelnen Schüler und seine Probleme ernst nehmen und die Schüler an den wichtigsten Entscheidungen teilhaben lassen..
- Das Projekt benötigt die Unterstützung und Wertschätzung der gesamten Schule.
- Dafür muss es bekannt gemacht werden. Auch die Eltern sollten über das Projekt informiert werden.
- Es bedarf einer langfristigen Planung und Vorbereitung
- Es muss ausreichend Zeit vorhanden sein.
- Die Schule muss sich öffnen und mit anderen ausserschulischen Institutionen kooperieren.
- Das Mediationstraining soll Fähigkeiten zur Toleranz, Akzeptanz, Kooperation und Teamarbeit vermitteln.
- Empathie, d.h. sich in andere Menschen hineinversetzen können, ist ebenfalls ein Baustein des Mediationsverfahrens.
- Ausserdem lernen Schüler die, für einen Streit unbedingt erforderliche, Perspektivenübernahme und erkennen mit der Zeit, dass es nicht nur eine, sondern verschiedene Wahrheiten gibt.
- Die Schüler lernen, dass es in erster Linie wichtig ist nach Win-win-Lösungen zu suchen, weil diese viel effizienter sind und länger halten, als wenn eine Lösung getroffen wird, die nur eine Partei zufrieden stellt.
- Wesentlich ist auch, dass Mediation die Kommunikation der Schüler und Lehrer konstruktiv verbessert.
- Ausserdem lernen Schüler noch bei der Bearbeitung von Konflikten mit eigenen Gefühlen und denen anderer sorgfältig umzugehen. Sie erwerben Fähigkeiten, um mit Frustrationen und Ärgernissen konstruktiv umgehen zu können
- Das Erziehungsziel der Schulmediation liegt nach DAVENPORT in folgendem Aspekt: 'Die Erkenntnis zu fördern, dass Streit unvermeidbar ist und Konflikte natürlich sind, sogar wesentlich und wichtig. Worauf es jedoch ankommt, ist, sie konstruktiv auszutragen.' (DAVENPORT in GEIssLER und RÜCKERT 2000, S. 208)
Brigitte Schröder und Burgi Wallner beraten und begleiten Schulen, Gemeinden und Non-Profit- Organisationen bei
ihren Entwicklungs- und Veränderungsvorhaben.
- GTVS Wien 3., Landstr.Hauptstr.
- VS Reichenau, Innsbruck
- VS Leopoldsdorf/Marchfeld
- Salzburger Bildungswerk
- Die Streitlöser in Hirschegg/Vorarlberg
- Schulen der AHS-Peermediation in Wien
- BG/BRG Villach St.Martin (IT-Gymnasium)
- Ingeborg Bachmann-Gymnasium, Klagenfurt
- Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Völkermarkt
- Gymnasium und wirtschaftskundliches Realgymnasium GRG 2, Sperlgasse
- Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Wien 4, Wiedner Gürtel 68
- Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium BGRG 8
- Bundesgymnasium Wien 9, Wasagasse 10
- Schulzentrum Friesgasse
- Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Wien 15., Diefenbachgasse 19
- Bundesrealgymnasium Wien 16., Schuhmeierplatz 7
- Hernalser Gymnasium Wien 17., Geblergasse 56
- Bundesgymnasium Wien 18., Klostergasse 25
- Bundesgymnasium & Bundesrealgymnasium GRG 19
- Bundesgymnasium, Bundesrealgymnasium und Wirtschaftskundliches Realgymnasium Wien 19 GRW 19
- Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium GRG21 Bertha von Suttner - Schulschiff
- 1210 Wien, Gymnasium Franklinstraße 26
- Lehrgangskonzept 'Eltern-Schul-Mediatoren/innen' 2006/07 im Bundesgymnasiums Zehnergasse, 2700 Wiener Neustadt
- HBLW Landwiedgasse (Linz) - Peers für Konflikt, Sucht und Aids
- HAK 1 Wels Stelzhamerstraße: Peers for People
- HTBLA Wels: Konfliktprävention durch Stärkung der Klassengemeinschaft
- HLW Perg: umfangreiche Ausbildung und Einsatzbereiche
- Weitere Projekte aus Oberösterreich
- BG, BRG und SRG Reithmann, Innsbruck
- BG Sillgasse, Innsbruck
- AC der Caritas Salzburg
- Sacré Coeur Graz
- BG & BRG Seebacher 8010 Graz, Seebachergasse 11
- Gymnasium Schillerstraße (BRG und BORG Feldkirch)
- Bundesfachschule für wirtschaftliche Berufe (BMHS) Pinkafeld, Bgld.
Für die Teilnahme am Projekt in Stegen waren jene Kinder vorgesehen, die im nächsten Jahr einschulen.
Ihre Vorbildfunktion sollte gestärkt werden. Sie sollten zu kleinen Expertinnen und Experten bei Streitigkeiten
in der Kindergruppe werden. Kinder werden stark von Gleichaltrigen, ihrer Peer Group, beeinflusst, und es gibt gute Gründe, die für
eine Streitschlichtung durch Gleichaltrige sprechen.Am Projekt in Stegen war die in Österreich eingetragene Mediatorin Bernadette Grießmair beteiligt.
[Artikel 'Konflikte positiv lösen - Mediation im Kindergarten']
[Artikel in 'wir-Kindergärten in Südtirol': 'Wie Konflikte in Teams konstruktiv angegangen werden]
'Ich glaube, daß die Kinder ein ganz hohes Potenzial an Möglichkeiten haben, Konflikte selbst zu lösen. Sie haben einfach noch nicht diese 'festgefahrenen' Verhaltensmuster von uns Erwachsenen und noch relativ viel Freiheit an Kreativität', sagt dazu die Mediatorin Maritta Hintzsche.
GTVS Wien 3., Landstr.Hauptstr. 146: Unsere Mediationskolleginnen Elisabeth Großschmidt-Thierer,
Ursula Melo und Katharina Siebert sowie die VS-Lehrerin Mag. Doris Ulrich-Hinterecker
haben ein Koordinationszentrum für Mediationsprojekte im Grundschulbereich aufgebaut.[Beratung und Unterstützung]
Volksschule Reichenau, Innsbruck: Unsere Mediatorenkollegin Elfriede Thurner führt an ihrer
Schule ein Streitschlichterprogramm durch. Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen werden zu 'Streitschlichtern' ausgebildet.
Es gibt ein spezielles Konfliktbewältigungsprogramm mit den Asylantenkindern: Gefühle verbalisieren und Anderssein akzeptieren lernen.
Der erste bereits abgeschlossene Teil war das soziale Kompetenztraining. Bei diesem lernten die Kinder den Umgang mit eigenen und fremden Gefühlen und das Erkennen dieser. Es wurden Gesprächsregeln erarbeitet anhand einer 'Friedenstreppe' der konstruktive Umgang mit Konflikten gezeigt. Es wurden auch Möglichkeiten erarbeitet,um erstmal 'Dampf abzulassen'.
Der zweite Teil soll die Kinder zu StreitschlichterInnen ausbilden. Kinder lernen hierbei den Ablauf eines Konfliktgespräches auf der Friedenstreppe selbst zu leiten und noch mehr auf die Gefühle der anderen einzugehen.
'Wenn Igor und Ida spinnen ..." Gewaltprävention in der Volksschule'Igor und Ida spinnen' ist ein Konzept zur Entwicklung von Lösungskompetenz in Konfliktsituationen. Es richtet sich an Volksschulkinder, ihre LehrerInnen und Eltern. Im Rahmen von drei Projekttagen werden mit den SchülerInnen Strategien und Hilfen der Konfliktbewältigung erarbeitet.
Mit dabei: Die eingetragenen MediatorInnen Mag. Erika Fellner und Angelika Wallner, DSA. [mehr zu 'Ida und Igor spinnen']
Mediation in der Volksschule Hirschegg: In Workshops und Seminaren wurden anfänglich interessierte Schüler
im Zeitraum eines Schuljahres zu Mediatoren für Gleichaltrige ausgebildet. Diese helfen ihren Mitschülern
Konflikte gewaltfrei zu lösen. Im Laufe der Jahre verlagerte sich der Schwerpunkt des Projektes vermehrt zum Erlernen von Regeln, Strategien und Verhaltensweisen, um sich in der Schule wohlfühlen zu können und Probleme und Konflikte frühzeitig zu vermeiden oder gegebenenfalls gewaltfrei in Eigenverantwortung zu klären.
Methodisch werden sehr viele Spiele und Rollenspiele eingesetzt, damit die Kinder entsprechende Selbsterfahrungen machen können.
Betreuende Mediatorin: Nadja Schuster (Sozialpädagogin), Autorin von 'Möglichkeiten und Chancen von Mediation in der Schule' [Download des Vortrags .pdf]
Ausbildungszentrum der Caritas Salzburg, Standort Eduard-Heinrich-Straße: Kommunikation - Mediation - Supervision:
So lautet der Titel eines Unterrichtsgegenstandes.
Peermediation: Auf Initiative von Prof. Mag. Gerlinde Moser-Witosek blieb es aber
nicht bei der Theorie. Unter der Führung des Friedensbüros Salzburg wurden 12 SchülerInnen zu
MediatorInnen ausgebildet.
Veto online war die Entwicklung von e-learning-Modulen für konstruktives Konfliktverhalten.
SchülerInnen und StudentInnen (16 - 22 a.) aus fünf europäischen Ländern haben
künstlerisch kreativ elektronische Lernmodule entwickelt und dabei auch ihre eigene
demokratische interkulturelle Streitkultur gestärkt.Die Projektbetreuer waren Dr. Susanne Jalka, Mag. (FH) Kate Dobler und Mag. Marianus Mautner. Mehr zum Projekt erfahren Sie durch einen Klick auf diesen Satz.
Die EMS Oberwart unter der Leitung von Herrn Direktor Schermann setzt sich gezielt mit dem Thema 'Umgang mit Streit' auseinander.
Die Mediatorin Andrea Würzner aus Litzelsdorf gestaltet gemeinsam mit den Klassenvorständen Projekttage zu diesem Thema.Gemeinsam mit einer Lehrerin hat Andrea Würzner eine Gruppe von zehn Schülerinnen und Schülern zu Streitschlichtern ausgebildet. Dieses Team wird weiter regelmäßig bei Streifällen von ihr gecoacht.
Finanziell ermöglicht wurde das Projekt gemeinsam durch die Schule, den Elternverein und auch Eltern direkt.
Die Plattform 'AHS-Peermediation' betreut bereits seit 10 Jahren Projekte in Wiener AHS.
Sie wird getragen von der ARGE Schulmediation und von den Personen HR. Dr. Gottfried Banner, SSR für Wien,
Mag. Elisabeth Wolm-Egle, BRG XV-Henriettenplatz und Mag. Erika Wailzer, Pahamerplatz.[Schulen der AHS-Peermediation]
Projektformen / Projektschulen der KiJA / Projektvoraussetzungen / FAQ / Vernetzungstreffen / News / Fotogalerie / Links / Literaturtipps
- Humor kann den Streit entschärfen – vorausgesetzt er kommt zum richtigen Zeitpunkt und in nicht zu plumper Dosis.
- Keinen 'Schnee von gestern' aufwärmen!
- Nimm dich selber ernst und schließ keine voreiligen Kompromisse!
Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Wien 4, Wiedner Gürtel 68
Die Peermediation hat auch eine eigene email-Adresse eingerichtet.
Als ich am Anfang der fünften Klasse von dem neuen Projekt unserer Schule erfahren habe, wusste ich relativ bald, dass das etwas für mich ist. Jetzt bin ich sehr froh, dass ich dabei bin, denn es bereitet mir sehr viel Freude. In erster Linie möchte ich meinen Mitschülern helfen, aber es interessiert mich auch die Themen des Projektes an sich (Suchtprävention, Gesundheitsförderung, Verbesserung der Klassengemeinschaften in den Unterstufen etc.). Es macht Spaß, neue Leute kennen zu lernen und mit ihnen gemeinsam zu arbeiten, um Ziele zu erreichen. In den Workshops lernen wir wichtige Dinge für Klasseneinsätze, man kann sie allerdings auch im Alltag anwenden. So bringt mir das Projekt auch persönlich einiges und trägt mit Sicherheit auch zu meiner Persönlichkeitsentwicklung bei. Während der Tätigkeit als Peer lernt man, vor allem bei Klasseneinsätzen, Verantwortung zu übernehmen. In Klasseneinsätzen können wir große Erfolge erzielen und werden dadurch auch in der Weiterarbeit an dem Projekt bestärkt. Es ist lohnenswert, sich an diesem Projekt zu beteiligen, denn es ist toll, mit anderen Menschen zu arbeiten und so das tägliche Schulleben im positiven Sinn zu unterstützen.
Karin Futschek
Beschreibung der Peermediation und der professionellen Mediation am Bundesgymnasium Wien 9.:
- Wobei können die Peer-Mediator/innen helfen?
- Bei Problemen zwischen einzelnen Schüler/innen
- Bei Gruppenkonflikten in Klassen
- Überprüfung der Entwicklung der getroffenen Vereinbarungen zur Konfliktlösung
- Bei der Suche nach einer gemeinsamen Lösung für alle am Streit Beteiligten
- Als Tutor/innen beim Einstieg in die AHS
- Wobei können die Peer-Mediator/innen NICHT helfen?
- Bei Konflikten, an denen Erwachsene beteiligt sind
- Bei tief greifenden Problemen innerhalb der Familie
- Wenn anzunehmen ist, dass bewußt Gewalt angewendet wurde
- Bei Disziplin – und Lernproblemen einzelner Schüler/innen oder ganzer Klassen
- Bei sehr komplexen, hoch eskalierten Konflikten
- Wobei kann professionelle Mediation helfen?
- Bei Konflikten zwischen Eltern
- Bei Konflikten zwischen Eltern und Lehrer/innen
- Bei Konflikten zwischen Schüler/innen, wenn Peers personell und inhaltlich an die Grenzen stoßen
- Wobei kann professionelle Mediation NICHT helfen?
- Bei Notenproblemen oder Streitigkeiten über Noten
Beschreibung des Peermediationsprojekts Wien 15., Friesgasse:
In einem dreiteiligen Grundkurs, der alle 2 Jahre neu startet werden interessierte SchülerInnen der HAS/HAK-AUL
und der AHS Friesgasse in Peer-Mediation (Konfliktregelung durch SchülerInnen) ausgebildet.
Anschließend werden
aus dieser Gruppe Peer-MediatorInnen für das laufende Schuljahr ausgewählt. Die ausgewählten Peers erhalten dann
im laufenden Schuljahr und im darauf folgenden Schuljahr intensive und praxisrelevante Nachschulungen.
Die Schülerseminare leiten professionelle Mediatorinnen, Birgit Mbwisi-Henökl, Antonia Potyka-Reiter (schulextern) und
Nikola Hahn (Mediatorin in Ausbildung), wodurch eine seriöse und fundierte Ausbildung gewährleistet ist.
Die SchülerInnen lernen durch intensive praktische Übungen alle wichtigen Regeln und Instrumente für Mediation
kennen und sind dadurch befähigt, selbst Peer-Mediationen durchzuführen.
Die Peers erhalten die Möglichkeit zur Teilnahme an Fortbildungsseminaren, die von der Schulpsychologie Wien in Zusammenarbeit mit der ARGE-PeerbertreuerInnen angeboten werden.
Die Peers arbeiten als Streitschlichter/innen für SchülerInnen der Unterstufenklassen.
Sie werden weiters auch als BetreuerInnen in Workshops zu den Themen Kommunikation, Umgang mit Konfikten, Klassenklima etc. in Unterstufenklassen eingesetzt.
In den letzten Jahren führten sie auch Umfragen zum Thema 'Streitkultur an der Schule' und
'Fair streiten - ohne zu verlieren' durch. Dabei sind bisher zwei Videofilme entstanden, die als
Dokumente für den 'Faire Schule Award' eingeschickt werden.Ziel und Aufgabe der Peer-Mediationsgruppe ist es, dass Kinder schon von der ersten Klasse auf lernen können, mit ihren Konflikten konstruktiv umzugehen, positive Kommunikationsmodelle zu entwickeln und nicht zuletzt einen Betrag zur Gewaltprävention am Arbeitsplatz Schule leisten.
Die SchülerInnen lernen schon von der ersten Klasse an mit Hilfe der Peer-MediatorInnen mit Streitsituationen fair und konstruktiv umzugehen, positive Kommunikationsmodelle zu entwickeln. Die Arbeit der Peers gilt als Betrag zur Gewaltprävention an der Schule.
Im Bereich der unverbindlichen Übungen gibt es das Angebot 'Schülermediation' ab der 4. Klasse. Diese Übung wird bereits einige Jahre geführt, es gibt bereits ein Team 'versierter' Schülermediator/innen, die schon mehrmals erfolgreich zu Konfliktlösungen beigetragen haben.
Schon einmal gehört? Wars ernst gemeint? Hier schon ! Super Homepage, gecoacht / geleitet von der Mediatorin Eva Posad. Und: Eine äusserst ansprechend und technisch toll gestaltete Homepage.
Beeindruckend: 980 SchülerInnen, 33 MediatorInnen !
Video Schulmediation: Schulmediationsdoku mit anschaulichem Rollenspiel. Eine Kooperation des Ingeborg-Bachmann-Gymnasiums und der KiJA 2003 - Bestellung per email: mailto:kija@ktn.gv.at

Geleitet wird das Projekt in der Schule von Frau Prof. Claudia Soukop.
Bundesgymnasium & Bundesrealgymnasium GRG 19; besonders lesenswert: die Geschichte der Mediation an der Schule von 1999 bis heute.
Ein Verhaltenskodex dient als Basis für die Schulmediation:
[Link zur 'Verhaltenspyramide']
Die Aufgaben der Peermediation und Dinge, die sie nicht machen sollen - und ein paar interessante Links.
Peermediation am Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium GRG21 Bertha von Suttner - Schulschiff
: SchülerInnen der vierten bis achten Klassen haben am Anfang jedes Schuljahres die Möglichkeit, sich für dieses Training, das im Rahmen einer Unverbindlichen Übung stattfindet, zu melden. In einem wöchentlichen, eineinhalbstündigen Kurs über das ganze Schuljahr werden ihnen Fertigkeiten der Mediation in Form von Sozialen Lern- und Rollenspielen vermittelt. Bausteine dieser Ausbildung sind z.B.: Konstruktive Kommunikation, Kooperation, Methoden der Mediation, Akzeptanz, Toleranz, Umgang mit Vorurteilen, Umgang mit Gefühlen u.v.m.Im Laufe des Wintersemesters besuchen erfahrene KonfliktlotsInnen die SchülerIinnen und Schüler der ersten Klassen, um sie über das Mediationsangebot zu informieren. Die KonfliktlotsInnen können während der Schulpausen angesprochen werden, um im Bedarfsfall ein Mediationsgespräch anzubahnen. Viele Mediationen werden am Vormittag begonnen und gegebenenfalls im Laufe des Nachmittags fortgeführt. Die Besprechungen und Mediationen finden in einem eigens dafür vorgesehenen Raum statt.
Die KonfliktlotsInnen sind im Organisationsbaum der Schule fix verankert und werden auch bei Sitzungen der SchulpartnerInnen (SGA) immer wieder hinzugezogen.
Das Training zur KonfliktlotsIn umfaßt 3 Stufen über jeweils 1 Schuljahr (Grundkurs, Fortgeschrittenenkurs, Vertiefungskurs) und schließt jährlich mit einem Zertifikat ab.
Die Ausbildung und Betreuung der KonfliktlotsInnen erfolgt durch eine Mediatorin und einen Mediator, die auch LehrerInnen am Schulschiff sind.
Leitung: Mag.a Barbara Breuss, Mag. Andreas Jindra
Das Mediationsteam des GRG21 Franklinstraße in Wien
unter der Leitung der Lehrerinnen Mag. Ruth Schindler und Mag. Marianne Tragler gibt es seit dem Schuljahr 2004/05. SchülerInnen ab der 4.Klasse können an der Unverbindlichen Übung 'Peer Mediation' teilnehmen und werden in regelmäßigen Seminaren professionell aus- und weitergebildet.
'Die Teilnehmer/innen erlernen während des Lehrgangs mediative Techniken, wie aktives Zuhören, Kommunikationsstrukturen erkennen, Streitgründe erfassen, ergründen und ansprechen, Feedback geben und annehmen, weiters Verfahrenstechniken der Mediation für den Einsatzbereich Schule. Darüber hinaus fördert dieser Lehrgang die Entwicklung der persönlichen Kommunikationsfähigkeiten, die Verbesserung der Kommunikationsbereitschaft und den Aufbau einer Kommunikationskompetenz im Bereich Schule, insbesondere als Mitglied des Mediatoren/innen-Pools.'
Peermediation an der HBLW
Linz Landwiedstraßemit umfangreichen Beschreibungen, insbesondere einer sehr praktisch orientierten Darstellung des Einführungsplans. Interessant ist auch, daß es an dieser Schule neben den 'Konflikt-Peers' auch 'Sucht-Peers' und 'Aids-Peers' gibt.
Die Projektabwicklung Peermediation ist hier sehr übersichtlich und anschaulich dargestellt. Die Projektleitung lag bei Mag.Barbara Wimmer und Ilse Surenjan, beides eingetr.Mediatorinnen und Absolventinnen des zweijährigen Akademielehrgangs Mediator/innen für den BHS-Bereich (PI des Bundes Linz)
HAK 1 Wels Stelzhamerstraße: Peers for People: Allgemeines Ziel des vom eingetr.Mediator Mag.Kurt Schlögl begleiteten Mediations- & Präventionsprojektes der HAK I Wels ist die Früherkennung und Frühintervention bei Störungen des Wohlbefindens der SchülerInnen:
- Die peergroup soll die Aufmerksamkeit und Glaubwürdigkeit der gleichaltrigen Jugendlichen genießen, ihre Anliegen und Probleme wertschätzen sowie Hilfestellung geben.
- Ausbildung neuer Peers für MEDIATION & PRÄVENTION
- Weiterbildung und Betreuung der schon ausgebildeten peers Ausbildung und Förderung der Gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg
- Verbesserung der Sozialen Kompetenz der SchülerInnen
- Verbessern der Homepage peers for people mit deren Hilfe sich alle Schüler über die peers Infos einholen können und bei Problemen über entsprechende „Links“ direkt in die psychosozialen Einrichtungen „einklicken“ können.
- Forzierung der e-mail-Adresse mail to peers, damit die Gleichaltrigen sich anonym an die peers wenden können, Betreuung erfahren, Besprechungstermine vereinbaren oder an entsprechende psychosoziale Beratungsstellen weitergeleitet werden können.
Besonders bemerkenswert ist es, daß auch Erfolgskriterien des Mediations- und Präventionsprojektes
definiert wurden:
- Die peers waren in einigen ersten Klassen im Hinblick auf Vermittlung bei Konfliken zwischen den Schülern, wie auch in Bezug auf Lernschwierigkeiten aktiv, und haben die Schüler unterstützt.
- Der Kontakt zwischen Lehrern und verhaltensauffälligen Schülern wurde durch die Vermittlung der peers verbessert. Gleichzeitig wurde ein Vertrag mit den Schülern ausgehandelt, um den Schulerfolg zu verbessert.
- Auch persönliche Schwierigkeiten wurden von einzelnen Schülern an die peers herangetragen und durch sie Unterstützung gegeben bzw. Weiterleitung an professionelle psychosoziale Einrichtungen durchgeführt.
- Verbesserter Umgang mit den eigenen psychischen Belastungen
- Mehr Einfühlungsvermögen (Empathie) im Umgang mit anderen
- Erhöhtes Verständnis und Mediation bei Konflikten und Krisensituationen
- Früherkennung und Frühintervention in Krisensituationen
- Verstärkte Prävention bei Ängsten, Depressionen, Essstörungen und anderen Krisen
- Förderung der Sozial- und Teamkompetenz
Peermediation an der HLW
Perg20 Schülerinnen sind derzeit im Einsatz als Peer-Mediatorinnen. Ihre Ausbildung erstreckte sich über drei Jahrgänge und dabei erwarben sie folgende Fertigkeiten und Kompetenzen:
- Selbstmanagement und Sozialkompetenz (2 Wochenstunden-Gegenstand Persönlichkeitsentfaltung)
- kommunikative und mediatorische Fertigkeiten (2tägiger Workshop)
- Vertiefung der erworbenen Kompetenzen (2tägiger Workshop)
Dazu wird mit jeder der 12 ersten Klassen der Schule einen Nachmittag lang eine Art Konflikttraining durchgeführt. In diesem Konflikttraining wird ein realer Konfliktfall unserer Schule in Klein-gruppen mit Methoden des Forumstheaters durchgespielt. Dabei werden typische Verhaltensmuster in Konflikten bewusst gemacht und Lösungswege aufgezeigt. Anschließend werden vor allem die Vorteile einer guten Klassengemeinschaft und die Verantwortung der Einzelnen für diese Gemeinschaft erarbeitet.
Die Leitung der Kleingruppen übernehmen die Projektleiter und Peers des Projektes Mail & Ask, die diese Klassen im ersten Jahr betreuen. Dadurch soll ein persönlicher Kontakt zwischen den Schülern der ersten Klassen und der Projektgruppe Mail & Ask aufgebaut werden. Dieser Kontakt soll helfen, Mail & Ask als vertraulichen Ansprechpartner in Konfliktsituationen den Schülern näher zu bringen.

Das Reithmanngymnasium Innsbruck bietet unter dem Motto 'Wie streit' man am Reithmann?'
- in den 3. Klassen Persönlichkeitstraining/Sensibilisierungsprogramm (Kommunikation/ Kooperation)
- in den 4. Klassen die Ausbildung zum 'Buddy' (dreitägig + projektbegleitend)
- in den 5. Klassen die Ausbildung zum Streitschlichter (dreitägig + projektbegleitend)
- Peermediation: die so ausgebildeten StreitschlichterInnen führen Peermeditation durch
- Buddy Projekt: Betreuung von Unterstufenklassen durch jeweils 3-5 OberstufenschülerInnen (=Buddys)

Das BG Sillgasse in Innsbruck hat die klassische Form der Mediation im Laufe der Jahre auf die Bedürfnisse der Schule angepaßt:
- SCHULMEDIATION: MediatorInnen vermitteln im Streitfall als unparteiische Dritte.
- SCHÜLER BERATEN SCHÜLER: Auch einzelne SchülerInnen können mit ihren Problemen
zu den MediatorInnen kommen. Sie versuchen, dir einen Rat zu geben.
- KLASSENMEDIATORInnen: In jeder 2. Klasse gibt es ca. 3 KlassenmediatorInnen. Sie vermitteln unmittelbar in den Klassen. Sie sind mit den Grundgedanken der Gesprächskultur und mit Strategien vertraut. Sie sind die späteren SchulmediatorInnen.

Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Völkermarkt: Lehrgänge unter der Leitung von Mag.Josef Pötsch (LSR Kärnten) haben Schülerinnen und Schüler der HAK Völkermarkt und der HLW Wolfsberg zu MediatorInnen ausgebildet.

Sacré Coeur Graz, AHS: seit 1997 wird das Projekt 'Konfliktlösung und Mediation' vom Schulerhalterverein

gefördert und finanziert. An der Schule wird das Modulsystem 'Konfliktlösung und Mediation' entwickelt und durchgeführt.
Die Projektkoordination liegt bei Prof. Mag. Erich Sammer.

BG & BRG Seebacher: Hier gibt es nicht nur Peer-Mediation, Peers sind auch geschult und tätig in der Suchtprävention. Dafür gebührt auch der 3. Platz des Schulgesundheitspreises 2007 der Stadt Graz !
Gymnasium Schillerstraße (
BRG und
BORG Feldkirch):
Im laufenden Schuljahr besuchten die OberstufenmediatorInnen den Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch sowie
die Beratungsstelle Mühletor. Arno Dalpra, der Leiter des Mühletors Feldkirch, erläuterte
in einem überblick die Aufgaben und Aktivitäten der Einrichtung.Für die Unterstufe fanden in den Klassen 1a und 1b Konflikttage statt, die es ermöglichen sollten, Konfliktpotential früh zu erkennen.
Die MediatorInnen der Oberstufe nahmen heuer als Jahresabschluß an einem vom BG Feldkirch organisierten Vernetzungstreffen statt. Ein Selbsterfahrungstag mit DSA Gabriele Greiner-Robin im Jugendhaus Graf Hugo rundete die Tätigkeiten des Jahres ab.
Im nächsten Jahr sind sowohl eine Ausbildungsrunde zu MediatorInnen für die Unterstufe (3. und 4. Klassen), als auch für die Oberstufe vorgesehen, die Anmeldung hierfür erfolgt im September.
Ausführliche Homepage zur Schulmediation des Gymnasiums Schillerstraße in Feldkirch.
An der Bundesfachschule für wirtschaftsliche Berufe in Pinkafeld wurden unter ihrem Direktor Mag. Eduard Posch
und der Projektverantwortlichen Mag. Sabine Putz als erster berufsbildenden Schule des
Burgenlandes im Schuljahr 2006/07 PeermediatorInnen ausgebildet.Die Ausbildung der PeermediatorInnen erfolgte im laufenden Schuljahr jahrgangsübergreifend (2. und 3. Klassen) als Freifach:
- Stundenausmaß: 2 Wochenstunden, Blockunterricht
- Aktivitäten: Workshops, unter anderem mit schulexternen Experten, Theaterworkshop (Improvisationstheater), Outdoor - Wochenende
Seit dem Schuljahr 2007/08 werden SchülerInnen der zweiten Klasse in einem einstündigen Freifach zu
Peermediatoren ausgebildet, während die AbsolventInnen dieser Ausbildung in der dritten Klasse als PeermediatorInnen
eingesetzt werden. Dieses Projekt wurde 2007 bei 'Faire Schule' eingereicht (Wettbewerb des bm:ukk).
[Link zur Schulhomepage]
[Pressemitteilung v. 8.2.2007 zur Peermediation]
Volksschule Pirquetgasse in Wien 22.: Der Mediator und Lebensberater Peter Mikiss führt mit allen
Klassen ein Programm zur Konfliktbewältigung und -lösung durch, finanziert vom Elternverein und
den Eltern. Da dieses Programm erfolgreich läuft, wird evtl. ein Seminar für MediatorInnen
stattfinden.
Interesse?

Am 3.6.2002 veranstaltet die Universität Graz, Forschungsschwerpunkt Mediation eine Podiusmdiskussion zum Thema 'Schulmediation' mit folgenden Personen:
- Prof. Dr. Karl Hofer, Institut für Erziehungswissenschaften
- Dr. Heidi Hudabiunigg, Schülerombudsstelle des Vereins SAB
- Mag. Maria Liebscher, Landesschulinspektorin für AHS
- Prof. Mag. Erich Sammer, AHS-Lehrer und Schulmediator
- HR Dkfm. Mag. Egon Sommer, Direktor BHAK Weiz
- Mag. Christian Theiss, Kinder- und Jugendanwalt des Landes Steiermark
Moderiert wurde der Abend von VAss. Mag. Dr. Sascha Ferz.Es wurde im Laufe dieses Abends viel über Schulmediation und verschiedene Konfliktlösungsmöglichkeiten debattiert, aber es gab dennoch keinen einheitlichen Tenor mit einem klaren Bekenntnis zur Schulmediation. Zu viele Interessen schienen aufeinander zutreffen (Ausbildung, Landesschulinspektorin etc.). Andererseits ist den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bewusst (geworden), dass es Konflikte an unseren Schulen gibt und dass diese einer Lösung bedürfen. Schulmediation wäre hier mit allen Vor- und Nachteilen, am Beispiel von Prof. Sammer, vielleicht eine fruchtbringende Alternative.
Übersicht über alle Schulen:
- Schulverzeichnisse
- Die Kärntner Schulen im Internet
- Verzeichnis der Schulen und Bildungseinrichtungen (Schulen online)
- ASN- Gesamtübersicht
- Schul- und Bildungsführer der Landesschulräte
- Auslandsschulen
- Österreichische Schulen
- Deutschsprachige Schulen
- Europäische Schulen
- Bilinguale Schulen in den Nachbarländern
- Internate, Bundeskonvikte und Bundesschullandheime
- Internate allgemein bildender Schulen, Bundeskonvikte
- Bundesschullandheime
Das PI Oberösterreich hat ein Merkblatt
herausgegeben zur Anforderung von MediatorInnenteams an Schulen.Es gibt eine dazugehoerige MediatorInnenliste mit 22 MediatorInnen, davon 7 eingetragen in der BMJ-Liste..
Initiative 'Faire Schule' des bm:bwk - weiterführende Links und Unterlagen
(Studie 'Peer-Mediation' Johannes A. Bechtold,
'Ausbildungsmodelle für Peer-Mediation an Schulen (Heidi Clementi),
Ergebnisse der Expert/innentagung zur Peer-Mediation, Dezember 2004,
Beispiel eines Evaluationsberichts Peer-Mediation u.v.a.m.[Studie Bechtold Langfassung zum Download]
(Salzburger Fenster Nr. 15/2005 [Link zum Artikel])

Laut einer Definition von Kasper liegt Mobbing dann vor, 'wenn es verdeckte bis offen aggressive wiederholte schikanöse Handlungen
gibt und diese über einen längeren Zeitraum andauern.'Mobbing in der Schule ist keine neue Erscheinung. Hänseln, Lästern, Gerüchte verbreiten, Ignorieren, Sachen verstecken oder auch kaputt machen und andere schikanöse Handlungen, gehörten immer schon zum Schulalltag. Oft wird den 'Mobbern' gar nicht bewusst, welche Leiden sie ihren Opfern auf lange Sicht eigentlich zufügen.
Die Volksschule Deining ist eine Grund- und Hauptschule im Ganztagsbetrieb mit rund 350 Schülerinnen und Schülern,
rund 30 Lehrkräften und ca. 12 Erziehern und Sozialpädagogen.Sie finden unter diesen Links beispielhafte Fragen. Um den Fragebogen einzusetzen, nehmen Sie am besten Kontakt mit dem dort angeführten Dienstleister auf.

Der Mobbing-Test für Schüler wurde entwickelt, damit Schülerinnen und Schüler selbst feststellen können, ob das Verhalten Ihrer Kolleginnen unter Mobbing einzuordnen ist.
Ebenso gibt es einen Mobbing-Test für Eltern.
Franz HADRIGA
KONFLIKTFELD SCHULE, Überlegungen für Lehrer und Eltern zur schulischen Erziehung; Herder 1991; ISBN 3-210-25.106-1
'Die Schule stellt ohne Zweifel ein Ausnahmegebilde der Gesellschaft dar.' - 'Vieles, was in der Schule als wichtig empfunden wird, hat ausserhalb keine Bedeutung, ja manche Interaktionsformen muten Betriebsfremde geradezu grotesk an.'
Franz Hadriga ist ein Autor mit langjähriger Lehr- und Leitungserfahrung in einem Gymnasium. Hadriga schildert systematisch Konfliktfelder, Aggressions- und Angstursachen, das Zusammenspiel von Freiheit und Zwang. Die Hierarchie und die Gruppen in der Schule, der Einfluss der Schulpartnerschaft bis hin zur Koedukation werden wertfrei, aber offen beleuchtet.
Dieses Buch ist für SchulmediatorInnen eine lesenswerte Beschreibung des Systems 'Schule'.
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Marshall B.ROSENBERG
Erziehung, die das Leben bereichert, Gewaltfreie Kommunikation im Schulalltag; Junfermann 2004; ISBN 3-873-87566-7
'GFK in der Schule - Das Spielfeld miteinander teilen' - 'Lebensbereichernde Inhalte vermitteln'
'Wenn Schüler gerne lernen und Lehrer gerne lehren...'. Rosenberg erklärt, 'wie Interesse und Leistungsfähigkeit gefördert, eine sichere und unterstützende Lernatmosphäre geschaffen, emotionale Intelligenz, Respekt und Mitgefühl gestärkt, Konflikte gelöst und Gewalttätigkeit verhindert oder entschärft werden können.' (Text am Buchdeckel)
Dieses Buch ist ein spezifischer Zuschnitt der GFK für das System Schule, auch für Nicht-MediatorInnen eine konkrete Handlungsanleitung mit vielen Beispielen.
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Kurt FALLER
Mediation in der pädagogischen Arbeit. Ein Handbuch für Kindergarten, Schule und Jugendamt; Verlag An der Ruhr (Mai 1998) ISBN 3-86072-341-3
'Nach einer an einem realistischen Beispiel vorgetragenen, Klärung der Begriffe Konfliktmanagement und Mediation wird auf den Prozess der Konfliktanalyse und der Deeskalation eingegangen. Dabei wird immer wieder Bezug genommen zur Wichtigkeit der Peer-group-education und zum Unterricht als sozialer Prozess. Erst nach dem der Leser also Gelegenheit hatte sich von der Wirkweise der Mediation anhand von Praxisberichten und Kommentierung zu überzeugen, geht der Autor zur Darstellung der Initiierung solcher Konfliktmanagementprozeßen über.' (Rezension bei Amazon)
Kurt Faller gehört ohne Zweifel zu den Doyens der Schulmediation. Das Buch enthät viele praktische Beispiele, ergänzt wird es sehr gut durch das Arbeitsbuch 'Konflikte selber lösen' (Faller-Kerntke-Wackmann)
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KURT FALLER - Dr. Wilfried KERNTKE - Maria WACKMANN
Konflikte selber lösen. Ein Trainingshandbuch für Mediation und Konfliktmanagement in Schule und Jugendarbeit; Verlag An der Ruhr (Juni 1996); ISBN: 3-86072-220-4
'Um Kindern und Jugendlichen die dazu notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln, haben wir das Offenbacher Trainingsprogramm entwickelt. Es soll ihnen helfen, auf Gewalt als Mittel zur Lösung von Konflikten zu verzichten. Dabei gehen wir von dem Grundgedanken aus, Kinder und Jugendliche nicht als Problemverursacher, sondern als Problemlöser zu betrachten. Ein großer Teil des Programms ist darauf angelegt, die Problemlösungskompetenzen von Kindern und Jugendlichen zu fördern.' (Selbstbeschreibung durch das AutorInnenteam)
Das Arbeitsbuch ist eine Fundgrube für Spiele und Übungen zu konkreten Problemstellungen und Methoden, z.B. 'Problemlandkarte', 'Spinnwebanalyse', 'Geburtstagskette'. Sehr eonprägsam werden viele Grundsätze der Kommunikation nahegebracht, z.B.: 'kontrollierter Dialog', 'Ich-Aussagen' usw.
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Kurt FALLER-Sabine FALLER
Kinder können Konflikte klären (2002); Ökotopia Verlag; 2.Aufl. (Oktober 2002); ISBN: 3-936286-03-5
'Kinder können Konflikte lösen" ist auf Kinder im Vorschulalter ausgerichtet. Dementsprechend muss die Methode der Mediation auf die Kompetenzen der Kinder angepasst werden. Das Programm selbst jedoch ist ähnlich strukturiert wie andere Streitschlichterprogramme. Eine Übertragung auf andere Bedingungsfelder ist demnach leicht möglich.
Eigentlicher Bestandteil des Buches sind zum einen die zehn Bausteine zur Einführung der Streitschlichtung in Kindergruppen und fünf Module im Rahmen eines Trainingsprogramms für Erzieherinnen. Schritt für Schritt wird erklärt, wie ein Streitschlichterprogramm in Kindergruppen aufgebaut werden kann. Die dazu vorgestellten Übungen sind praxisnah und handlungsorientiert.
Zum Autorenpaar: Sabine Faller ist Erzieherin und Leiterin einer Offenbacher Kindertagesstätte, ihr Mann Kurt Faller ist selbstständiger Mediator, Organisationsberater und Coach.
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Klaudia FUCHS, Schulkonflikte erkennen und lösen lernen
Das vorliegende Konzept umfasst 34 Stunden, jede Einheit umfasst eine Doppelstunde. Die Lektionen können problemlos aneinandergereiht werden und einen Nachmittag oder ganzen Tag füllen.
Am Beginn jeder Einheit steht kurz zusammengefasst die Zielsetzung der Einheit, der Ablauf und das benötigte Arbeitsmaterial. Im Anschluss daran wird Schritt für Schritt der Ablauf der Doppelstunde aufgezeigt. Merkblätter für die theoretischen Teile, die Fragenkataloge zu den Merkblättern, die Arbeitsblätter inklusive Lösungsvorschläge sowie die Anleitungen für die Rollenspiele liegen der jeweiligen Einheit bei.
Diese ausgezeichnete Zusammenstellung für die Ausbldung von Peer-MediatorInnen an Schulen wurde
von der eingetragenen Mediatorin Klaudia Fuchs (Tirol) im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht,
Kunst und Kultur zusammengestellt.
Das Skriptum kann auf der Homepage der 'Humanberuflichen Schulen Österreichs' angefordert werden.
[Anforderung des Skriptums von Klaudia Fuchs]
Franz DIEHL, Pädagogisches Zentrum Rheinland-Pfalz
Streitschlichtung - Bensberger Mediationsmodell (2004); Streitschlichtung durch
Schülerinnen und Schüler;
ISBN: keine
Herausgegeben und erhältlich bei:
Pädagogisches Zentrum Rheinland Pfalz, email: pz@pz-bildung.de, +49-671-84088
Der Band beschreibt ein seit 1993 an der Realschule Sundern/Sauerland erprobtes Trainingsprogramm zur Ausbildung und Begleitung von Schülerinnen und Schülern als StreitschlichterInnen.
Monika OBOTH-Gabriele SEILS
Mediation in Gruppen und Teams (2006); Verlag Junfermann; ISBN: 3-87387-596-9
Die beiden Mediatorinnen Oboth und Seils haben ein praxisnahes Manual zum Konfliktmanagement in Teams und Gruppen vorgelegt, das sich inhaltlich an die Prinzipien der 'Gewaltfreien Kommunikation' nach M. B. Rosenberg anlehnt und formal bewährte Moderationstechniken mit den Phasen der Mediation verknüpft.
Für alle Phasen der Mediation wird eine Vielzahl an Methoden und Techniken vorgestellt, die durch Erfahrung in Team- und Gruppenkonflikten erprobt und weiterentwickelt worden sind.
Die Methoden werden an konkreten Fällen aus dem Mediationsalltag durchgespielt.
Zu jeder Phase gibt es eine kurze Einführung, anschließend werden passende Methoden vorgestellt. Abgerundet wird jedes Kapitel mit der ausführlichen Schilderung eines Praxisbeispiels.
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Gabriela KRETER, Stadt Hamm
Streit schlichten in der Schule (2000); Schülerinnen und Schüler lernen,
wie sie ihre Konflikte selbst bearbeiten können;
ein Programm für die Sekundarstufe I;
ISBN: keine
Bezug: Stadt Hamm, RAA-Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und
Jugendlichen - +43-2381-175043 Frau Gabriela Kreter
Dieses Trainingsprogramm wurde als Skriptum erstellt. Es ist eine vollständige, didaktisch und methodisch durchgearbeitete Unterrichtsplanung für Mediation als Konfliktlösungsinstrument.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung folgen komplette Kopiervorlagen für einen Lehrgang.
Jamie WALKER
Gewaltfreier Umgang mit Konflikten in der Grundschule von Jamie Walker von
Cornelsen Lernhilfen (Broschiert - Dezember 2004);
ISBN: 3589050365
Jamie Walker stützt sich auf praktische Erfahrungen, die sie in einer Grundschule,
in einem sozialen Brennpunkt Berlins sammeln konnte. So wird herausgestellt, was es
zum gewaltfreien Umgang bedarf und wie man dort spielerisch anknüpfen kann,
um die Schüler - vielleicht - zu einer postiven Veränderung ihres Handelns zu bewegen.
Das Buch beinhaltet unzählige (Lern)Spiele für Gruppen (Klassen der Grundschule)
und macht auch deutlich, wie wichtig die Kommunikation in der Konfliktlösung ist
(Mediation / Streitschlichter).
Jamie WALKER
Gewaltfreier Umgang mit Konflikten in der Sekundarstufe I.
Spiele und Übungen. (Lernmaterialien) von Jamie Walker von Cornelsen Lehrbuch
(Broschiert - Januar 1995); ISBN: 3-589210591
Dieses schon in vielfacher Auflage herausgegebene Buch kann inzwischen als
Klassiker bezeichnet werden.
Die Autorin vermittelt einen sehr großen Über- und Einblick in diverse
Möglichkeiten, schulischen Konflikten konstruktiv zuu begegnen.
Die fundierte Einleitung zeugt von einem hohen Fach- und Praxiswissen der Autorin.
Hier werden praxisrelevante Alltagssituationen aufgezeigt und hinsichtlich
möglicher Bewältigungsformen beleuchtet.
Jamie WALKER
Mediation in der Schule. Konflikte lösen in der Sekundarstufe 1 von Jamie Walker
von Cornelsen Lehrbuch (Broschiert - März 2001); ISBN: 3-589214201
Zunehmend findet Mediation auch in Schulen Eingang. Sie ermöglicht es Streitenden,
sich auszusprechen, entstandene Verletzungen wieder gutzumachen und ihren zukönftigen
Umgang miteinander selbstständig zu regeln. Dadurch wird verhindert, dass
bestehende Konflikte zu dauerhaften oder gar gewalttätigen Auseinandersetzungen führen.
Die Rolle des Vermittlers können sowohl Lehrerinnen und Lehrer als auch Schülerinnen
und Schüler übernehmen.
Im Mittelpunkt dieses Handbuches stehen Fallbeispiele, ein Trainingsprogramm sowie
Überlegungen zu Chancen und Grenzen von Mediation in der Schule.
Manfred CIERPKA
FAUSTLOS - Wie Kinder Konflikte gewaltfrei lösen lernen (Taschenbuch 2005); ISBN: 3-451-28557-6
FAUSTLOS läuft als Programm an hunderten Kindergärten und Grundschulen.
Kurse in 'Manieren' greifen zu kurz, wo Kinder nicht einmal unterscheiden könnten,
ob sich in einem Gesicht Angst oder Wut spiegelt, wenn sie ihre Gefühlsimpulse
nicht regulieren können und keine Fähigkeit der Einfühlung
entwickelt haben. Die Kinder sind begeistert von den Möglichkeiten,
ihre Konflikte gewaltfrei auszutragen.
Dieses Buch ist dazu gedacht für Eltern, die ihre Kinder
dabei optimal unterstützen wollen.
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Karin JEFFERYS-DUDEN, Toleranz üben: Materialien zur Sozialerziehung und Gewaltprävention in der Sekundarstufe I (Auer; Auflage: 1 (Juni 2006)
ISBN 978-3403047070
EUR 15,40
Karin Jefferys-Duden ist Diplompsychologin, Ph.D.(USA). Sie ist Schulpsychologin in der regionalen Schulberatungsstelle der Stadt Bielefeld, Moderatorin und Referentin in der Lehrerfortbildung.
Dieses Buch ist für die Stärkung toleranten Verhaltens bei Schüler/-innen geschrieben. Über 60 sofort einsetzbare Kopiervorlagen; für die 5. bis 10. Schulstufe.
Schülerinnen und Schüler ermitteln ihre eigene Werte-Rangordnung, interviewen Menschen aus anderen Kulturen, gestalten Plakate und vieles mehr.
Das Buch gibt viele didaktische Hinweise und vertiefende Informationen zur Werteerziehung und Gewaltprävention.
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Lore TALOS,
Einflüsse des 'sozialen Geschlechts' auf die Entstehung und Austragung von Konflikten (Wien 2002)
(Abschlussarbeit Mediation ARGE Bildungsmanagement, Februar 2002)
Unterschiedliches Konfliktverhalten von Frauen und Männern ist in der Alltagserfahrung durchaus präsent. Mit dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, welche geschlechtsspezifischen Muster bei der Entstehung von und im Umgang mit Konflikten deutlich werden und woraus sie resultieren.
Zunächst wird die Entstehung von Geschlechtsunterschieden in Einstellungen und Verhalten exemplarisch thematisiert und in der Folge zu geschlechtsspezifischem Konfliktverhalten in Beziehung gesetzt.
"Illustriert" werden die Überlegungen durch die Ergebnisse
einer Befragung von 14-16jährigen MittelschülerInnen zum Konfliktverhalten
von Buben und Mädchen und erweitert durch die Fragestellung, welche
Auswirkungen geschlechtsspezifische Einstellungen zu und Umgehensweisen
mit Konflikten auf den Mediationsprozess haben. und welche Ressourcen
die durchaus vorfindbaren Stärken spezifisch weiblicher und männlicher
Konfliktstrategien darstellen.
Die Arbeit kann von der Website der AHS Rahlgasse heruntergeladen werden.
Dan OLWEUS
Gewalt in der Schule (Bern 2002); ISBN: 3-456-82591-9
Untertitel: Was Lehrer und Eltern wissen sollten - und tun können.
Die Tatsache, dass einige Kinder häufig und systematisch von anderen Kindern gemobbt und angegriffen werden, wurde in Werken der Literatur beschrieben, und viele Erwachsene haben damit Erfahrung aus ihrer eigenen Schulzeit. In den letzten Jahren hat dieses Problem an Schärfe deutlich zugenommen. Der in Norwegen lebende nd lehrende gebürtige Schwede Olweus hat nun ein Interventionsprogramm entwickelt, das Abhilfe schaffen kann. Wie reagiert man pädagogisch richtig auf die Gewaltopfer? Wie kann man in der Schule, in der Klasse und im Konflikt mit einzelnen Schülern und Schülerinnen der Gewalt entgegenwirken? Das nachweisbar erfolgreiche Programm wird inzwischen an vielen Schulen der skandinavischen Länder, in Grossbritannien, Deutschland und in der Schweiz eingesetzt.Der Autor gilt als Pionier der Erforschung von Gewalt an Schulen. Er ist weltweit die "führende Autorität" auf diesem Gebiet (Times).
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Wolfgang MELZER / Wilfried SCHUBARTH / Frank EHNIGER
Gewaltprävention und Schulentwicklunbg - Analysen und Handlungskonzepte (Herder 2005); ISBN: 3-7815-1322-X
Im schulischen Alltag sind Probleme im Sozialverhalten und Störungen der Persönlichkeitsentwicklung
der Heranwachsenden unübersehbar. Die Kompetenzentwicklung der Schüler hat neben einer fachlichen
auch eine personale und soziale Seite.
Auch in ihren Auswirkungen auf den Leistungsstatus der Schülerinnen und Schüler und die Gesundheit
der Lehrerinnen und Lehrer sind Auswirkungen unübersehbar.
Die Autoren bilanzieren den Forschungsstand, berichten über eigene Untersuchungen und ziehen
daraus Konsequenzen für die pädagogische Arbeit in Schulen.
Im Handlungsteil wird neben Tipps für die Praxis ein überblick über die
verbreitetsten und bewährtesten Präventionsmodelle und -programme gegeben.
Außerdem wird der Zusammenhang von Gewaltprävention und Schulentwicklung verdeutlicht
sowie eine Anleitung für die praktische Durchführung von Schulentwicklungsprozessen gegeben.
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Hartmut BALSER / Hartmut SCHREWE / Nicole SCHAAF (Hg.)
Schulprogramm Gewaltprävention - Ergebnisse aktueller Schulversuche (Luchterhand 2001); ISBN: 3-472-04587-6
Diese Publikation beschreibt die Modellversuche der Bund-Länder-Kommissiom (BLK) zur Gewaltpräventation, die in 22 Projekten aus allen Bundesländern durchgeführt wurden. Die Ergebnisse dieser Projekte geben die Möglichkeit, die Erfahrungen der unterschiedlichen beteiligten Institutionen, für die eigene Arbeit mit diesem Thema zu nutzen.
Nicole Schaaf ist Schulpsychologin und Mitarbeiterin im Modellversuch 'Schule ohne Gewalt' am Staatlichen Schulamt für den Lahn-Dill-Kreis und den Lahnkreis Limburg-Weilburg. Hartmut Balser ist Lehrer und Schulpsychologe, Leiter des Modellversuchs 'Schule ohne Gewalt' am Staatlichen Schulamt für den Lahn-Dill-Kreis und den Lahnkreis Limburg-Weilburg. Lehrbeauftragter der Universität Gießen, Fachbereich Pädagogische Psychologie.(Zur Bestellung bei Amazon klicken Sie hier)
Petra STAMER-BRANDT, Wut-weg-Spiele (Christophorus-Verlag 2003)
ISBN: 3-419-53043-9
Die Spiele sind einfach und lassen sich auch spontan einsetzen. Dieses Buch bietet Spiele für den Gruppenraum, sowie für draußen und auch für ein einzelnes Kind. Die Spiele sind gut erklärt.
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Guido SCHWARZ, Konfliktmanagement in der Schule
Taschenbuch: 104 Seiten, Obv & Hpt, 1.Auflage 2004, ISBN-10: 3209038384, ISBN-13: 978-3209038388, ca. € 9,-
Interessant an diesem Buch sind die Fallbeispiele. Der Autor erklärt die Alternativen der
Konfliktlösung (Fliucht, Kampf, Unterwerfung etc.)
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Rita STADELMANN, Konfliktrituale im Kindergarten
(Vortragsbericht Tagung der SGO-Mediationsalumni 10.9.2005 zum Download)
Ruth MITSCHKA, Die Klasse als Team (Veritas; Auflage: 2., Aufl. (2001)
ISBN: 3705851268
LehrerInnen und SchülerInnen haben denselben Arbeitsplatz. Dennoch ist von Gemeinsamkeit oft wenig zu spüren. Konkrete Hilfestellungen und praktische Übungsbeispiele erleichtern das Vorhaben, aus einer zusammengewürfelten Klasse ein arbeitsfähiges Team zu formen und dessen soziale Kraft zu nutzen. Das Buch ist für LehrerInnen geeignet, die mit Klassen der 5. bis 9. Schulstufe arbeiten.
(Zur Vormerkung - Buch ist derzeit vergriffen - bei Amazon klicken Sie hier)
Reinhold MILLER, Leichter lernen, 'Du dumme Sau', Von der Beschimpfung zum fairen Gespräch (Bertelsmann 1999)
ISBN: 3570206769
Immer häufiger lassen sich im Schulalltag unfaire und beleidigende Gespräche beobachten, die nur darauf ausgerichtet sind, die Gefühle des Gesprächspartners zu verletzen. Dieses Arbeitsheft wendet sich an alle Schüler, die nichts davon halten andere zu beschimpfen, die sich ärgern, wenn sie einer blöd anmacht und die lernen wollen, faire Gespräche mit Gleichaltrigen, Eltern und Lehrern zu führen. Aufgaben, die alleine oder mit anderen in der Gruppe bearbeitet werden können, sollen dabei helfen, mehr Selbstbewußtsein zu entwickeln, bei Streitigkeiten Schlimmeres zu verhindern und selbst nicht gleich handgreiflich zu werden.Der Autor zeigt, wie man miteinander umgehen kann, ohne mit Beschimpfungen um sich zu werfen und ohne sich unterbuttern zu lassen.
(Zur Vormerkung (Buch derzeit nicht lieferbar) bei Amazon klicken Sie hier)
Reinhold MILLER, Halt's Maul, du dumme Sau! Schritte zum fairen Gespräch.
Punkt Genau. (Lernmaterialien AOL 1999)
ISBN: 3891110170
Was Reinhold Miller auf seinen Fortbildungsveranstaltungen immer wieder begegnet, sind Kolleginnen und Kollegen, die unter dem rüden Ton ihrer Schüler/innen leiden. Für sie hat er einen Intensiv-Lehrgang entwickelt, mit dem sie ihre Schüler/innen auf dem Weg von der Beschimpfung zum fairen Gespräch begleiten können: In zwölf Schritten lernen sie Ich- und Du- Botschaften kennen, die vier Seiten einer Nachricht, erkennen Missverständnisse als normal, lernen mit unsympatischen Menschen umzugehen, können Hören und Reagieren, gehen mit Gefühlen um, behaupten sich selbst im Gespräch, akzeptieren Ansichtssachen, achten auf die Körpersprache, erarbeiten Merkmale guter Gespräche und akzeptieren, dass es auch für Gespräche Grenzen gibt. Eine Arbeitsvorlagensammlung, die überlebenswichtig sein kann. 'Wer auf Dauer keine Zuwendung bekommt, der läuft Amok.' Die Arbeitsvorlagensammlung zum Schülerheft: 'Du dumme Sau!', welches angeschafft werden kann, wenn Sie nicht so viel kopieren wollen.
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Reinhold MILLER, ' Du dumme Sau!'. Von der Beschimpfung zum fairen Gespräch. (Lernmaterialien)
ISBN: 3893120645
Ein Arbeitsheft für die Hand der Schüler/innen. Sie lernen in 12 einprägsamen Schritten, wie man mit anderen umgehen kann, ohne mit Beschimpfungen um sich werfen zu müssen und sich dennoch nicht unterbuttern zu lassen. Es zeigt, was der Gesprächspartner meint, was die Mitschülerin eigentlich sagen will und wie man damit umgeht. Jeder Abschnitt hat diese Unterteilung:- eine Seite Beispiele (Aufwärmübungen sozusagen)- eine Seite überlegungen zur Sache (Hirn-Jogging)- eine Seite Informationen zur Sache (was sind z. B. Ich-Botschaften, Du-Botschaften?)- zwei Seiten Aufgaben (das eigentliche Training, an dessen Ende man souverän mit verbalen Angriffen umgehen und angemessen auf sie reagieren kann.) Ein Heft, um sich vor Beleidigungen zu schützen, mehr Selbstbewusstsein zu erlangen und selbst ohne Beschimpfungen auszukommen!
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Naomi DREW, Kinder lernen zusammen streiten und gemeinsam arbeiten. Ein Mediations- und
Gewaltpräventionsprogramm. (Lernmaterialien) (Broschiert); Verlag An der Ruhr (Oktober 2000)
ISBN-10: 3860724886
Das aus dem Amerikanischen übertragene Mediations- und Gewaltpräventionsprogramm stellt die Win-Win-Methode der Autorin Naomi Drew dar. Zu Beginn des Buches steht eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema und die Vorstellung einer praktikablen Peer-MediatorInnen-Schulung.
Auf über 200 Seiten und in mehr als 50 Übungen werden vor allem Grundschulkinder mit diversen Bereichen von Konflikten, Ursachen und Lösungsmöglichkeiten vertraut gemacht. In konsequenter Form wird der Ansatz vertreten, zunächst bei sich selbst zu beginnen, um dann auch mit anderen Menschen behutsamer umzugehen.
Die Übungen sind sehr reichhaltig, ansprechend und mit anschaulichen Illustrationen versehen. Es werden auch literarische Texte verwendet und Persönlichkeiten des vergangenen Jahrhunderts sowie aus dem aktuellen Tagesgeschehen einbezogen.
Die Kinder trainieren mit Hilfe von Regeln Konflikte auszutragen, lernen ihren Konfliktpartner zu respektieren und konstruktiv Streitigkeiten beizulegen. Sie üben effektiv zu kommunizieren und Konflikte so zu lösen, dass beide Seiten gewinnen.
Die hierbei betonte Einbeziehung der Lehrkräfte und Eltern in das Programm machen den Band für eine kompetente Umsetzung von prosozialen Verhaltensstrategien besonders wertvoll. Literaturempfehlungen und evaluative Elemente runden das Werk ab.
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Gottfried BANNER, Heinz TEUFELHART: Fortbildungswoche für Schülerberater/innen an höheren Schulen, MODUL 1E - Problemberatung
Hilfreiche Fragen Dieses Skriptum ist die Arbeitsunterlage für das Fortbildungsseminar und bietet in systematischer und praktischer Weise Unterstützung. Es gibt viele Beispiele und Vorschläge für die Vorgangsweise.
Die beiden Autoren haben wesentlich am Aufbau der Peermediation in Wien mitgewirkt. In einem Seminar in Spital am Phyrn 2006 haben sie Grundlegendes zu den Fragetechniken in der Schülerberatung zusammengestellt.
Elvira SEMATON / Günther DICHATSCHEK, 2006
Gewalt in der Grundschule
Im Rahmen der Bemühungen einer 'Education for Democratic Citizenship' zur Verbesserung politischer Bildung/Erziehung in Österreich haben sich die AutorInnen zusammengetan, die Problematik von verschiedenen Formen von Gewalt an Grundschulen zu bearbeiten.
Dipl.Päd Clara BEIRER, 'Schulpädagogischer Umgang mit Konflikten'.
Eine Analyse des Ist-Zustandes im Hauptschulbereich mit Empfehlungen für eine mediative Zukunft (MasterThesis April 2006, Arge Bildungsmanagement)
Das besonders Wertvolle an dieser Masterthesis ist, daß die Autorin den weiten Bogen zwischen den theoretischen Ansätzen und praxisorientierter Erklärung schafft. Besonders vorteilhaft für Leserinnen und Leser ist es, die authentischen Beispiele aus der breiten Schulerfahrung als plastischen Hintergrund zur grauen Theorie zu haben.
Auf Grund aktueller Geschehnisse steigt der Druck an den Schulen, Konflikte konstruktiv zu bewältigen. Medien und Elternvertreter sowie die Politiker erwarten von Lehrern Maßnahmen zur Gewaltprävention. Meistens ist Gewalt an Schulen jedoch der Ausdruck dafür, dass Konflikte nicht beachtet oder bearbeitet werden. (Vgl. Faller, 1998) Um einen Einblick in den Umgang mit Konflikten in der Hauptschule zu erhalten, wurden in einem Bezirk in Niederösterreich die Lehrer sämtlicher Regelhauptschulen (84 LehrerInnen) zu diesem Thema befragt.
Ziel dieser Befragung war es, den Erziehungs- und Bildungsauftrag der Lehrer, den schulischen Rahmenbedingungen und den tatsächlich vorhandenen Konfliktkonstellationen im schulischen Bereich gegenüber zu stellen. Die Untersuchung hat ergeben, dass zwar sehr wohl ein gesetzlicher Auftrag zur Konfliktbewältigung interpretiert werden kann, von den Lehrern dieser als solcher auch erkannt wird. Tatsache ist jedoch, dass weder die Rahmenbedingungen, noch die Lehrerausbildung die Ausführung desselben unterstützt.
Kontakt zur Autorin Dipl.Päd. Clara BEIRER: clarabeirer@yahoo.de
ExpertInnentagung zur Peer-Mediation Salzburg 15. bis 17. Dezember 2004, Zusammenfassung der Ergebnisse
Eingeladen waren Personen, die bereits umfassende Erfahrungen mit Peer-Mediation aus verschiedenen
Blickwinkeln des pädagogischen Feldes haben. Ziel der Tagung war es einerseits, die Vielfalt
der Initiativen an österreichischen Schulen zusammenzuführen, und andererseits - durch die
Expertise der schulischen und außerschulischen ExpertInnen - Qualitätskriterien für die
Ausbildung der Peers und der BetreuerInnen zu erarbeiten.
Weiters wurden Rahmenbedingungen für eine funktionierende Peer-Mediation an Schulen formuliert.
Leitfaden des bm:bwk zur Peermedition (incl.Qualitätskriterien, Wien 2006)
Die vorliegende Broschüre wurde gemeinsam mit Expert/innen der Peer-Mediation in Kooperation zwischen dem Bildungs- und dem Generationenministerium erstellt. Sie bietet vor allem interessierten Lehrer/innen und Direktor/innen grundlegende Informationen und Empfehlungen als Entscheidungshilfe vor der Einführung von Peer-Mediation am Schulstandort. Die Broschüre stellt kein fertiges Implementierungskonzept vor, sondern soll, weil die Peer-Mediation an Österreichs Schulen ein relativ junger Ansatz ist, zur Weiterentwicklung und Professionalisierung dieser Aktivität im Feld des sozialen Lernens beitragen. Es gelang der Expert/innengruppe, einfache Qualitütskriterien für Peer-Mediation festzulegen.
Waltraud ZINNER, Konfliktbearbeitung auf der Sekundarstufe in: Chibici-Revneanu, Bittmann u.a., LehrerIn, eine Persönlichkeit mit Klasse, Linz 2007 (Veritas)
ISBN: 978-3705875555
EUR 16.90
Waltraud Zinner ist eingetragene Mediatorin in der Steiermark. Der Beitrag behandelt den Aufbau einer Streithelfergruppe bei SchülerInnen und effektives Konfliktmanagement.
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GESPOSIT -positives Management - ist ein Projekt der EU im Bereich Bildung / Innovation / Intervention / Austausch / Vermittlung mit dem Ziel,
einen Beitrag zur Förderung einer Atmosphäre von Verständnis und die Bewältigung von Konflikten auf verschiedenen Ebenen in den Schulen
und in der örtlichen Gemeinschaft. Das Projekt betrifft die Ausbildung, die Förderung des signifikanten und funktionales Lernens als relevant
für die persönliche und soziale Entwicklung der Beteiligten. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören:
- Die Vorbereitung der Ausbildner mit Überzeugungs-und Aufbauarbeit für die Notwendigkeit für die Verwaltung von Konflikten in einer positiven Art und Weise,
- Ausbildung von Mediatoren,
- die Unterstützung für ihre Arbeit. Das Projekt zielt darauf ab, Innovationen in den Bereichen der pädagogischen Intervention Strategien zur Förderung der Qualität der Lehre und des Lebens. Es sieht auch den Austausch zwischen Schulen in verschiedenen Ländern vor.

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