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Mediation am Gericht / gerichtsnahe Mediation
- MediatorInnen an österreichischen Bezirksgerichten
- Mediation statt Exekution - der KSV als Vorreiter
- Integrierte Mediation in Lettland
- Der Verein 'Integrierte Mediation' in Österreich
- Gerichtliche Mediation in Schleswig Holstein
- Gerichtsmediation am Beispiel Göttingen
- RichterInnen und Mediation in Österreich
- GEMME - Europäische Richtervereinigung für Mediation
Gerichtliche Mediation in Schleswig Holstein
Das Interview mit der Gerichtspräsidentin behandelt den Unterschied zwischen Vergleichsgespräch und
der Mediation, die Prüfung der Mediationseigung durch RichterInnen, Verwendung von Informationen aus der Mediation
in einem nachfolgenden Verfahren / Vertraulichkeit und die Konkurrenz zwischen gerichtlicher und
außergerichtlicher Mediation.
Mediation statt Exekution - der KSV als Vorreiter
Mediation im KSV-Inkasso: Eine Situation, wie sie jeder Unternehmer schon
erlebt hat: Eine Forderung wird vom Schuldner bestritten,
er weigert sich zu zahlen. Jede Streitpartei beharrt auf ihrem Standpunkt. Damit scheint eine
außergerichtliche Lösung unmöglich, ein mühevoller
und langwieriger Rechtsstreit unvermeidlich. Genau an diesem Punkt setzt nun die Mediation an.Integrierte Mediation in Lettland
Das lettische Justizministerium führt ein für insgesamt 18 Monate geplantes Projekt durch, bei dem es um die
Einführung der Mediation und anderer Verfahren der alternativen Streitbeilegung ging.
Der Start war am 1.1.2006. Das Projekt wird von der EU gefördert.
Die Projektbilanz ist schon jetzt durchaus positiv.Der Verein 'Integrierte Mediation' in Österreich
Der Verein 'Integrierte Mediation' in Österreich wurde 2003 als Sektion des deutschen gleichnamigen Vereins,
2006 als eigene juristische Person gegründet.Wie der Verein selbst ist auch die integrierte Mediation in Österreich sehr jung.
'Integrierte Mediation' ist die Implementierung kooperativer Konfliktlösungsstrategien in Streitsystemen. Der Verein befaßt sich deshalb mit der Mediation, ihren Grenzen und Alternativen und ihrer alltäglichen Verwendbarkeit (Integration).
Einen guten Überblick über die Grundsätze finden Sie, wenn Sie auf das nebenstehende Logo klicken oder
auf diesen Satz.
MediatorInnen an Bezirksgerichten
MediatorInnen an Gerichtsstandorten: Das Institut für Familienberatung und Psychotherapie ist nun auch
in einigen Kärntner Bezirksgerichten vertreten:
- BG Klagenfurt (Gabi Moser)
- BG Villach (Mag. Neva Breznik-Pschernig)
- BG St.Veit (Mag. Astrid Miller-Aichholz)
- BG Spittal (Mag. Daniela Leitner-Kuschnig)
- BG Feldkirchen (Mag. Neva Breznik-Pschernig)
Gerichtsmediation am Beispiel Göttingen
Konfliktmanagement in Verwaltung und Staat . Referat Konfliktmanagement-Kongress Hannover
9. September 2004 - ExpertenforumDas Konfliktmanagement in Verwaltung und Staat bedeutet bisher gerichtliches Verfahren. Die Konfliktmanager sind die Richter. Diese nutzen ein sehr effektives Instrument zur Konfliktlösung, nämlich die Entscheidung. Nach den Verfahrensgesetzen haben sie noch eine weitere Aufgabe, sie sollen nämlich versuchen eine gütliche Einigung herbeizuführen. Entscheidungen haben einige Nachteile. Sie müssen intensiv vorbereitet werden. Sie sind schwer zu treffen. Sie kosten viel Zeit und Geld. Sie brauchen oft zu lange und kommen dann vielfach zu spät. Es gibt zu wenig Entscheider für zu viele Konflikte. Und: mindestens eine Seite, manchmal sogar beide sind mit der Entscheidung unzufrieden. Gibt es ein anderes staatliches Konfliktmanagment, das ohne Entscheidung auskommt? Kann der Staat ein außergerichtliches Konfliktmanagement fördern, damit der Staat weniger Konflikte entscheiden muss? Wie soll das gehen?
RichterInnen und Mediation in Österreich
Im Jahr 1994/1995 fand an den Gerichtsstandorten Wien Floridsdorf und Salzburg ein Modellprojekt mit dem
Titel 'Familienberatung bei Gericht, Mediation und Kinderbegleitung bei Trennung oder Scheidung der Eltern' statt.
Dieses Modell gibt es inzwischen bei mehr als 60 Bezirksgerichten (2002)
Arbeitsgruppe 'Ausserstreitrecht' der Österreichischen Richtervereinigung
Die Österreichischen Richtervereinigung hat eine Arbeitsgruppe 'Ausserstreitrecht', wo Fragen der
Mediation behandelt werden.[mehr]
Abschlußbericht der Expertengruppe 'Obsorgeverfahren' (1994)
Expertengruppe 'Obsorgeverfahren': Im Frühjahr 2004 kam es in einem Salzburger Pflegschaftsverfahren zu dramatischen Vorfällen bei der zwangsweisen Übergabe
eines Kindes im Rahmen eines Obsorgestreits. Diese Vorfälle waren Gegenstand ausführlicher und
überwiegend justizkritischer Berichterstattung in den Medien.Bundesminister Dr. Dieter Böhmdorfer berief aus diesem Anlass eine Expertengruppe ein und ersuchte diese, Strategien zur effizienten Wahrung des Kindeswohls und besseren Bewältigung von Elternkonflikten in familienrechtlichen Verfahren zu entwickeln. Mit der Leitung der Expertengruppe beauftragte der Bundesminister den Leiter der Zivilrechtssektion des Bundesministeriums für Justiz, Sektionschef Dr. Gerhard Hopf.
GEMME - Europäische Richtervereinigung für Mediation
"Mit der Konferenz in Moskau am 30 September 2010, die von der französischen Sektion von
GEMME als Teil des französisch-russischen Jahres organisiert wurde,
mit der tschechischen Konferenz in Brno am 7. und 8. Oktober 2010 und mit der Konferenz in Rumänien am 28. und 29. Oktober 2010
mobilisiert sich GEMME innerhalb der europäischen Staaten für die Umsetzung der Mediation.Diese Treffen dienen dazu, die bisherigen Erfahrungen zu sammeln, Beziehungen zu entwickeln und Aktivitäten zu koordinieren.
GEMME ist ein Gremium, Mitglieder sind die nationalen Sektionen. Wir wollen gemeinsam die Mediation weiterentwickeln. Wir wollen einander bereichern trotz unserer Unterschiede."
(Originaltext der europäischen GEMME-Homepage)

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