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  Wappen von Sigmundsherberg - Link zur Erklärung, warum Barrierefreieheit wichtig ist Gemeinde Sigmundsherberg im Wald4Tel: Ein gutes Beispiel für eine barrierefreie Homepage mit einer leicht verständlichen Erklärung, warum dies der Gemeinde wichtig ist.

  ITA steuert barrierefreie Umfragesoftware zu neuem Methodensatz für selbstadministrierte Befragungen bei. Über 650 Tausend Blinde und Sehbehinderte (Deutschland) künnen jetzt auch an Umfragen mit Selbstausfüller-Fragebogen teilnehmen und ihre Meinung gleichberechtigt wie alle anderen kund tun.

 
LOB - Land OHNE Barrieren in Baden-Württemberg
: LOB fördert und unterstützt Barrierefreiheit im Internet für Bewohner ländlicher Regionen in Baden-Württemberg.

  Logo des Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik - Link auf neueste Meldung Meldestelle für Webbarrieren: Das Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik hat eine Meldestelle eingerichtet, um 'bei den Betreibern der entsprechenden Seiten auf die Beseitigung der Hindernisse hinzuwirken'.

  Photo vonb Andreas Goerdes am PC
Der barrierefreie Nachrichtendienst
:
Wer ist Andreas Goerdes?

  Logo des Institus für integriertes Studieren, TU Wien
TU-Wien, Institut für integriertes Studieren
: Dokumentation 'Kommunikationstechnik für behinderte und alte Menschen' Download des Dokuments (2,2 MB!)


Barrierefreies Webdesign
ist die Kunst, Webseiten so zu programmieren, dass jeder sie lesen kann. Es geht dabei nicht um 'behindertengerechtes Programmieren', sondern um eine Technik, die es erlaubt, dass Webseiten einfach-für-alle verfügbar sind.


Mit dem Styleswitcher können Sie zwischen völlig unterschiedlichen Layouts wählen, die alle eines gemeinsam haben: Sie sind ganz und gar mittels CSS erzeugt, also ohne das HTML-Dokument auch nur anzufassen.

Das Bienenspiel.

Barrieren im Internet? Die gibt es doch gar nicht.
 
Jeder, der einen Computer hat, kann doch ins Internet gehen oder etwa nicht?
 
Start des Bienenspiels
 
Spielanleitung
 

Screeenreader

Logo der Screenreader-Software Virgo
Neue Version von Virgo 4.7 erschienen

Für das Umrechnen zwischen Pixel, Points, em's und Prozenten gibt es eine sehr praktische ->Umrechnungstabelle

Neue Seminare:

Exklusive Seminare für Führungskräfte in national und international tätigen Unternehmen.

KONTAKTDATEN:
 
Photo von PeterAdler
1190 Wien, Billrothstr 86/2-3
+43-1-486 26 71
mobil: +43-676-3 699 699
Fax: +43-1-486 26 73
email: pa@ate.at
 
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer:
ATU58336946
 
Hürdenläufer als Symbol für Barrieren Barrierefreie Informationen für gehörlose und blinde Menschen und Personen mit Lernschwierigkeiten
 

 

 

 
Barrierefreie Adaptierung von Wohnungen und Büros
 
Beratung und Ünterstützung zur barrierefreien Adaptierung geben folgende Stellen:
 
 
Die 'Team Idee' der Wiener Sozialdienste
 
Logo von 'Team Idee' - Link zur Homepage
Die 'Team Idee' für Wohnungsabklärungen und Adaptierungen:
  • Kostenloser, unverbindlicher Erstbesuch mit Beratung durch eine Dipl.Ergotherapeutin
  • Kostenvoranschlag
  • Türstaffelentfernungen
  • Rampen zum Ausgleich von Niveauunterschieden
  • Montage von Haltegriffen zur Verbesserung der Sicherheit in Bad und WC
  • Erhöhungen von Betten, Fauteuils,...
  • Anfertigung und Montage von Handläufen und Spezialgriffen
  • Individuelle Lösungen zur Erhaltung Ihrer Selbständigkeit und zur Erleichterung des Alltags, die gemeinsam mit Ihnen geplant werden.
  • Die Ergotherapeutin gewährleistet die korrekte Durchführung der Arbeiten.

 

 
Architektur B4 - Menschengerechtes Bauen
 
Logo von 'Architektur B4' - Link zur Homepage Literatur, Broschüren, Normen und Merkblätter:
Ing. Bernhard Hruska hat ein eigenes Planungsbüro und befaßt sich mit den Schwerpunkten barrierefreies Bauen und menschengerechte Architektur. Außerdem ist er im Österreichischen Normungsinstitut in verschiedenen einschlägigen Fachnormenausschüssen tätig und ist zudem beim Verein 'selbstbestimmt leben', einer Behindertenorganisation, bei der sich die Betroffenen selbst vertreten, in einigen Arbeitsgruppen beratend tätig.

 
 

Barrierefreies Bauen

Logo von 'barrierefrei Bauen' - eine Beratungseinrichtung in Vorarlberg Barrierefrei wohnen - entspannter leben: Intelligentes Planen verbindet die individuellen Wohnbedürfnisse mit den Anforderungen an Design, Technik, Bequemlichkeit und nachhaltiger Praktikabilität. Barrierefreiheit in der eigenen Wohnung erhöht daher nicht nur die Funktionalität des Wohnraumes, sondern sichert auch ein entspannteres Wohnerlebnis.

 

 
Die WAI-Richtlinien des W3C-Konsortiums

Logo von W3C - dem World Wide Web Consortium Die Web Accessibility Initiative (WAI) des World Wide Web Consortium (W3C) zielt darauf ab, Web-Inhalte allen NutzerInnen unabhängig von physischen oder technischen Einschränkungen zugänglich zu machen. Bei der Entwicklung von Texten oder Multimedia Produkten soll daher Rücksicht auf die Bedürnisse von Menschen mit Sinnesbehinderungen genommen werden, UserInnen mit alter Hard- bzw. Software Ausstattung, UserInnen in lauter Umgebung oder ohne direkte Sicht auf den Bildschirm, etc.

Aus diesen Behinderungen erwachsen spezifische Anforderungen, denen bei der Gestaltung von Webseiten Rechnung getragen werden soll. Die Leitlinien stellen den Versuch dar, Webdesigner und Verfasser von Text/ Audio bzw. Video Dateien zu sensibilieren, Inhalte bedürfnisgerecht auszurichten.

Generell zielen die Leitlinien darauf ab, Inhalte verständlich und navigierbar zu gestalten sowie in ansprechender Form darzustellen. Insgesamt gibt es 14 Leitlinien, denen ein unterschiedlicher Wichtigkeitsgrad (Priorität 1 – 3) zugeordnet wird. Die 14 Leitlinien gliedern sich ihrerseits in zahlreiche Unterpunkte. Die Priorität 1 Leitlinien stellen Mindestanforderungen dar, die Web- Inhalte zur Erleichertung des Zugangs für Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu erfüllen haben (z.B. Textäquivalente für Bilder, Audio und Video, Anzeigen von Sprachänderungen, Trennung zwischen Form und Inhalt, etc).

Bei Priorität 2 und 3 handelt es sich bereits um tiefer greifende Maßnahmen (z.B. Beschreibung von Tabellen, Alternativen für dynamische Inhalte, etc.)

Webinhalte, die den Leitlinien entsprechen, dürfen mit dem W3C-Logo oder einem genau definierten Text gekennzeichnet werden. Der Modus über die Verwendung des Logos ist genau vom World Wide Web Consortium (WAI Site Map) geregelt.

Je nach Erfüllung des Prioritätsgrads werden drei Niveaus (Levels) unterschieden: A, AA, AAA. So darf z.B. eine Webseite, die alle Priorität 1 Anforderungen erfüllt mit dem Symbol A-Level der W3C oder einem vordefinierten Text gekennzeichnet werden.

 

 
WAI-Österreich

Die WAI-Österreich ist ein Gemeinschaftsprojekt von Eva PAPST und Peter KAMMERER.

Sie finden dort:

  • Gezielte Informationen über mögliche Barrieren,
  • Tipps zu deren Vermeidung, Beseitigung bzw. Reduzierung,
  • bwl collection - eine in Entwicklung befindliche Sammlung barrierefreier Web Tools in Ein- und Ausgabe,
  • die Möglichkeit des Gedankenaustausch zum Thema 'besser zugängliches Internet'.


Checkliste der Checkpunkte zu den Zugänglichkeitsrichtlinien für Web-Inhalte

Die Checkliste ist ein praktisches Hilfsmittel fü die WAI-Konformtät einer Website.

 

 
Barrierefreiheit im Internet in der öffentl.Verwaltung

Status in der öffentlichen Verwaltung: Bericht über die Umsetzung der WAI-Leitlinien in Österreich.

Vorliegender Umsetzungsbericht enthält detaillierte Angaben zu den einzelnen Themenbereichen. Die Aktualisierung erfolgte unter Mitwirkung folgender Ressorts bzw. Länder: Bundeskanzleramt (BKA), Bundesministerium für Finanzen (BMF), Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (BMBWK), Bundesministerium für Justiz (BMJ), Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV), Bundesministerium für öffentliche Leistung und Sport (BMOLS, help.gv.at), Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), Land Niederösterreich und die Stadt Wien.

 

 
Warum Barrierefreiheit

Das Internet hat sich zum Kommunikationsmedium schlechthin entwickelt. überall finden wir Hinweise auf internetbasierenden Informationen, viele Tätigkeiten wurden so umfassend übers Internet organisiert, daß der Zugang außerhalb dieses Mediums mehr und mehr erschwert wird (z.B. Online-Banking, Veranstaltungskalender, Aussendungen von Vereinen, Steuererklärungen, ...). Das Internet hat traditionelle Informationssysteme nicht nur ergäzt, sondern teilweise gänzlich abgelöst.

Es gibt Menschen, die auf das Internet als einzig wirklich aktuelles Informationsmedium angewiesen sind: Sei es, daß die benötigten Informationsdienste anders nicht mehr existieren, sei es, daß sie dann wesentlich teurer sind (siehe Banken!), sei es, daß aufgrund von Sehschwierigkeiten, motorischen oder kognitiven Einschränkungen der Weg der Information (nur) übers Internet führt.

Hiezu kommt eine steigende Anzahl von älteren Benutzern, sogenannten 'Silversurfern'. Laut einer Studie der TNS Infratest ('Monitorin Informationswirtschaft, 7.Faktenbericht 2004, Internet-Nutzung', S.186) haben die üo;ber 65-Jährigen mit 25% den größten Zuwachs: Graphische Darstellung der Steigerungsraten der Internet-NutzerInnen nach Altersgruppen: die &uumlo;ber 65-Jährigen haben mit 25% den größten Zuwachs

Statistiken über die Verteilung der Behinderungsarten gibt es keine. Was vielen als leicht bedienbare und optisch schnell aufnehmnbare Anwendung erscheint, kann schon bei geringen Behinderungen oder technischen Problemen zu einer unüberwindlichen Barriere führen.

Was sind die häfigsten Ursachen?

  • kritische Programmiertechniken wie etwa übermäßiges JavaScript
  • Präsentationsformate, die Zusatzprogramme im Internet-Browser notwendig machen (sogenannte 'PlugIns')
  • ungenügende Verwendung von Webstandards
  • veraltete Layout-Techniken (Frames, Tabellen)
  • graphische Schriften = das Bild des Wortes statt den Buchstaben

Sowohl Menschen mit Behinderung(en) als auch Nutzer ohne ein besonderes Handicap profitieren von der barrierearmen Gestaltung vonInformationsangeboten - und damit wohl die InformationsanbieterInnen auch! - Ziel des barrierefreien Webdesigns ist es, die Informationen möglichst vielen BenutzerInnen und KundInnen zugänglich zu machen.

Eine grobe Definition der heterogenen Benutzerschichten ergibt für folgende Arten der Behinderung änliche Anforderungsprofile:

  • Blindheit von Geburt / später
  • Sehbehinderung
  • motorische Beeinträchtigungen (Bedienung Maus/Tastatur)
  • Hörbeeinträchtigung
  • Gehörlosigkeit von Geburt / später
  • Lernschwierigkeiten
  • Merkfähigkeit
  • Sprachprobleme
  • mangelnde Leseerfahrung
  • Ungeduld

 

 
PDF und Barrierefreiheit
Bild des Adobe-Logos mit Menschen - Link zu Informationen über barierrefreies PDF PDF-Dokumente können ein Zugänglichkeitsproblem darstellen. Um barrierefreie PDF-Dokumente zu erzeugen, kommt es zunächst auf die Verwendung von 'tagged PDF' an, die das Lesen von PDF in alternativen Ausgabemedien wie Screenreadern oder bei individuellen Anforderungen an die visuelle Darstellung ermöglicht.

PDF wurde geschaffen, um die Ausgabe von DOkumenten immer gleich aussehen zu lassen. Barrierefreiheit erfordert aber genau das Gegenteil: jeder Nutzer sollte die Darstellung von Inhalten an seine individuellen Bedürfnisse anpassen können. Solche Anforderungen sind beispielsweise:

  • Veränderung des Schriftbildes, etwa Schriftvergrößerung
  • Veränderung der farblichen Darstellung
Mehr dazu finden Sie, wenn Sie dem Link zum BLOG von 'einfach-für-alle" folgen.

 

 
Barrierefreis Kino?

Beginnen wir beim Hören:

Auf DVDFile konnte man vor einigen Tagen eine Erklärung der verschiedenen Arten von Untertiteln einlesen. Ich dachte mir, daß noch nicht alle wüßten, was nun tatsächlich Closed Captions (CC) sind und was eigentlich 'normale' Subtitles sind. Deshalb an dieser Stelle eine kleine Erläuterung der Begriffe (bezieht sich nur auf Code1-Discs):

Subtitles: Die Subtitles bedeuten, daß lediglich alle gesprochenen Dialoge am unteren Bildschirmrand erscheinen. Diese Information kommt von dem Untertitel-Datenstrom der DVD. In seltenen Fällen werden auch bestimmte Soundeffekte und Geräusche schriftlich erwähnt. Die abgebildeten Gespräche werden einfach nacheinander, bzw. untereinander eingeblendet, die Einblendung ist nicht vom Charakter abhängig.
Subtitles for the hearing impaired: Sehr ähnlich den Closed Captions. Es werden neben personenspezifischen Dialogen auch Hintergrundgeräusche, Musik und andere akustische Signale via Text eingeblendet.
Closed Captions: Eigentlich sind Closed Captions nur Untertitel für Hörgeschädigte, mit dem Unterschied, daß sie nur über einen externen Decoder sichtbar gemacht werden können. Angegeben werden sich auf der Verpackung der VHS oder DVD durch ein CC. In Amerika besitzen mittlerweile beinahe alle Fernseher die Eigenschaft, diese Untertitel zu decodieren und damit sichtbar zu machen. In Deutschland findet dieses Verfahren bei den VHS-Kassetten Anwendung. Mittels eines kleinen Decoders, der zwischen Videorecorder und TV geschaltet ist, werden dann die Texteinblendungen sichtbar.
DVS: Der am weiten fortgeschrittenste Typ der Texteinblendungen nennt sich Descriptive Video Service. Dieses System leifert sozusagen einen Erzähler, der die Situationen via schriftlichen Einblendungen beschreibt, ähnlich einer Radio-Übertragung. DVS findet noch sehr wenig Anwendung und nur wenige Firmen benutzen dieses System, was aber den besten Effekt für Hörgeschädigte liefert.

Warum barrierefreie Webangebote?

Dagegen spricht, dass Sie einen zusätzlichen Aufwand haben bei der Änderung Ihrer Webpräsentation. Später dann nicht mehr, es muss nur 1x alles raus, das unlesbar ist.

'Eigentlich' sollten Ihre Seiten ja ohnehin barrierefrei sein. Seit 1999 gibt es die Richtlinien der W3C - das ist die weltweite Normungs- und Richtlinienkommission für das Internet. In diesen Richtlinien ist beschrieben, was zu beachten ist. Wenn Sie Ihre Internet-Seiten von einem kommerziellen Anbieter machen haben lassen, dann sind diese Normen auch einzuhalten.

Also, was bringen IHNEN barrierefreie Internetseiten?

1. Sie erreichen damit mehr Kunden und Klienten.

Das Bienenspiel.

Barrieren im Internet? Die gibt es doch gar nicht.
 
Jeder, der einen Computer hat, kann doch ins Internet gehen oder etwa nicht?

Für die meisten Menschen ist das so; es sei denn, sie nutzen andere Endgeräte als Tastatur, Maus und Bildschirm. Zum Beispiel Menschen mit Behinderung. Sie arbeiten stattdessen mit einer Software, die ihnen Texte vorliest, einer Maus, die sie sich auf den Kopf setzen oder einer Tastatur, die Blindenschrift ausgibt.

Diese Geräte funktionieren aber nur dann optimal, wenn die Anbieter ihre Internetseiten barrierefrei gestalten.

Um Ihnen praktisch zu zeigen, was das bedeutet, haben die Aktion Mensch und die Stiftung Digitale Chancen das Biene-Spiel entwickelt. In vier Episoden können Sie selbst erfahren, auf welche Barrieren Menschen mit Behinderung im Internet stoßen und wie schwierig es ist, daran vorbeizukommen. (Leider ist das Biene-Spiel selbst auch nicht barrierefrei, aber es wird daran gearbeitet!)

Start des Bienenspiels
Spielanleitung

SAP-Sicht der Barrierefreiheit in Österreich SAP-Logo Internationale Übersicht der Softwarefirma SAP über die Regelungen zur Barrierefreiheit (englisch)
Über Österreich steht hier zu lesen:
'In Österreich steckt die Zugänglichkeit in der Gesetzgebung noch in den Kinderschuhen. Von besonderer Bedeutung für die Chancengleichheit und Integration von Menschen mit Behinderungen ist die Verfassungsbestimmung vom 26.6.1997: Im Art. 7 Abs. 1 der Bundesverfassung wurden folgende Sätze angefügt: 'Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Die Republik (Bund, Länder und Gemeinden) bekennt sich dazu, die Gleichbehandlung von behinderten und nichtbehinderten Menschen in allen Bereichen des täglichen Lebens zu gewährleisten.' Auf Basis dieser Erklärung hat eine Arbeitsgruppe das österreichische Recht betreffend Diskriminierungen von behinderten Personen durchgeforstet und dem Nationalrat berichtet. Danach sind einige Änderungen im Bereich des Verfahrensgesetzes gemacht worden. Österreich sieht auch die Notwendigkeit einer Gesetzgebung für die Acessability, die auf den Richtlinien der Europäischen Kommission (eEurope) basiert. Die e-Government-Gesetzgebung fordert bereits, dass '... ab 1. Januar 2008 neue amtliche Internet-Seiten, die Information oder elektronische Unterstützung für Amtswege geben, den internationalen Standards für barrierefreien Zugang zum Internet entsprechen. ' (§ 1 (3), E-Government-Gesetz). Darüber hinaus wird dieses Jahr ein Gesetz gegen die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen eingeführt werden.'

 
 

Wer ist Andreas Goerdes ?

Andreas Goerdes, 1963 im Westfälischen Lünen geboren, ist leidenschaftlicher Nachrichtenleser. Durch seine seit Kindheit bestehende Sehbehinderung und seine Erblindung im Alter von 33 Jahren ist ihm das Lesen von Printmedien nur unter zeitraubendes Einscannen bedingt möglich. aber das Internet ermöglicht den Zugang zu Informationen für sehbehinderte und blinde Menschen. Mit Hilfe von Vergrößerungsprogramm, Sprachausgabe und Braillezeile werden Internetseiten zugänglich, sofern sie barrierefrei gestaltet sind. Nach seiner Übersiedlung nach Wien (1997) begann Andreas Goerdes, sich mit der Programmierung von Datenbanken und Webseiten zu beschäftigen, woraus eine Leidenschaft wurde. Auf seiner Homepage www.schlagzeilen.informiert.info stellt er Schlagzeilen aus Tageszeitungen, Magazinen und Onlineportalen aus dem deutschsprachigen Raum zusammen, sortiert nach Themen (Politik, Wirtschaft, Gesundheit, Lokalnachrichten...) und achtet dabei besonders darauf, dass die Seiten für blinde und sehbehinderte Nachrichteninteressierte gut nutzbar sind.

Derzeit stehen über 650 Nachrichtenressorts zur Verfügung, die ca. 15.000 Schlagzeilen bilden. Jede Meldung ist nach dem selben Schema aufgebaut; die Schlagzeile, der Anreißertext und der Verweisende Link zur Informationsquelle.

'Klickt der User die Informationsquelle an, steht er allerdings oft vor altbekannten Problemen. Denn über 90% der Online-Zeitungen sind nicht barrierefrei. Der Vorteil ist jedoch, dass der User die Meldung direkt aufruft und sich nicht mühsam bei der jeweiligen Online-Zeitung zum Artikel durchklicken muss' So der Betreiber Andreas Goerdes.

 
 

Literatur

Kommunikationsbarrieren - durch Technik überwindbar ?

Der folgende Beitrag von Dr. med. Roland Zeh, Chefarzt der Baumrainklinik
, Bad Berleburg, Fachklinik für Hörstörungen, Tinnitus und Schwindel, ist die überarbeitete Fassung eines Vortrages an der Martin-Luther-Universität, Halle, anlässlich der Tagung 'Barrierefreie Information und Kommunikation'. Herr Dr. Zeh hat sich freundlicherweise bereit erklärt, diesen Text noch einmal zum Abdruck zur Verfügung zu stellen.